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12. Dezember 2015

Rosa Koi


Rosa Koi. NeocolorII auf Aquarellpapier. Dezember 2015

Ich habe vor einiger Zeit einige blaue NeocolorII-Stifte erworben, die künftig von Caran d'Ache nicht mehr angeboten werden. Da liegt es natürlich auf der Hand, die verschiedenen Blautöne auch auszuprobieren.
Zu dem Koi-Fisch habe ich mich durch eine Ausmalseite anregen lassen, habe aber diesmal den Koi freihändig gezeichnet, die endgültige Skizze dann mit Transparentpapier abgepaust und dann auf Aquarellpapier übertragen. Inzwischen finde ich diese Art des Übertragens weitaus angenehmer und auch weniger aufwendig als mit Hilfe einer Fensterglasscheibe (geht nur bei Helligkeit, und in dieser Jahreszeit ist die ja sehr beschränkt) oder eines provisorischen Lichttisches. Zumal es neben der unaufwendigen Handhabung noch einen Vorteil gibt - da die Linien durch die Übertragung mit Graphit nur sehr leicht sind, kann man sie a) sehr gut auszuradieren und b) müssen sie an manchen Stellen auch noch ergänzt werden. 

6. August 2015

Fröhliches Farbmuster


Bei diesem Bild sieht man, welche satte Farben sich erzielen lassen, wenn man die Anspitzreste der NeocolourII wasserlöslichen Wachsstifte von Caran d'Ache mit einem oder zwei Tropfen Wasser anrührt. Trotzdem erscheinen die Farben nicht flach, sondern haben immer noch die Pinselstruktur.

4. August 2015

Grüne Häuser


Diese Häuser sind eine Mixtur aus mittelalterlichen Stadtmauer-Häusern und orientalischen Bauwerken. Ausgangspunkt dieses Bildes war nicht die Architektur, sondern waren die Farben auf meiner Palette - da gab es noch ein Gouache-Smaragdgrün, außerdem hatte ich diverse Anspitzabfälle von den wasserlöslichen Wachskreiden - ebenfalls in Grünschattierungen -, die ich in einem meiner Palette-Näpfchen mit ein wenig Wasser anrührte. Damit wollte ich eine Dorf-/Stadtsilhouette in Grün malen - das Ergebnis seht ihr hier.

2. August 2015

Herbstblätter


Diese Herbstblätter entstanden aus einem sehr einfachen Grund: Ich hatte noch reichlich grüne, gelbe und rote Farbe auf meiner Palette. Teilweise waren es Reste von Gouachefarbe, teilweise aber auch Farbreste, die durch das Anspitzen meiner NeocolourII-Stifte von Caran d'Ache entstanden waren. Und diese Reste wollte ich einer schönen Verwendung zuführen.
Wenn es um die Farben Rot, Grün und Gelb geht, muss ich an Herbstblätter denken. Schnell waren mt einem Bleistift die Umrisse auf Aquarellpapier aufgezeichnet, und mit einem Pinsel die ersten Farbschichten aufgetragen. Es ist wirklich erstaunlich, wie cremig die Farbreste der wasserlöslichen Kreiden werden, wenn man ein, zwei Tropfen Wasser auf sie träufelt. Es lassen sich aber auch schöne Effekte erzielen, wenn man die Farbe von der Spitze der Kreiden mt einem Pinsel aufnimmt. So kamen die roten Tupfer auf dem unteren Blatt zustande.
Den Hintergrund habe ich dann wieder mit meinen Markern angelegt.

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