23. Dezember 2015

Seltsame Blätter


Eigentlich liebe ich ja kräftige Farben, deshalb waren mir Aquarellfarben auch immer suspekt. Aber ich wollte jetzt herausfinden, wie man die NeocolorII Farben auch in der Art von Aquarellfarben benützen kann. Und tatsächlich - es geht. Mit viel Wasser verdünnt, lassen sich richtige Lasuren auftragen.

Bei diesem Bild malte ich auf Acrylpapier. Hier lässt sich die Farbe der NeocolorII-Stifte sehr schön bewegen, verdünnen, auf dem Papier mischen. Interessant! Und glücklicherweise habe ich noch ein paar Blatt eines Acrylpapier-Blockes übrig. ...

Ich werde mich erst nach den Feiertagen wieder melden und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern Fröhliche Weihnachten, kreative und friedvolle Feiertage und erholsame Zeit mit Freunden und Familie.

18. Dezember 2015

Blaue Blume


Bei diesem Bild habe ich versucht, mit den NeocolorII Farben wie mit Aquarellfarben zu arbeiten, d.h. von hell nach dunkel. Die Pigmente dieser wasserlöslichen Wachsmalkreiden sind so kräftig, dass sie selbst in verwässertem Zustand noch leuchten. Man kann die Farbe transparent in mehreren Schichten auftragen, wobei man darauf achten muss, dass die vorherige Schicht schon getrocknet ist. 

16. Dezember 2015

Geschwungene Äste


Geschwungene Äste. Neocolor II auf Aquarellpapier

Bei diesem Bild habe ich mich nur auf eine limitierte Auswahl von Farbtönen konzentriert. Im Prozess stellte sich heraus, dass der Hintergrund erst Schritt für Schritt die richtige dunkle Färbung annahm, die dann wiederum die hellen Farbtöne so richtig "knallen" lässt! Das Gute ist, dass die NeocolorII Farben sich auf dem Papier wunderbar übermalen und mischen lassen.

13. Dezember 2015

Das kleine blaue Monster



Ich war auf der Suche nach etwas, was leicht zu zeichnen war und was es mir ermöglichte, mich auf die Farben zu konzentrieren, und fand dieses kleine Monster. Ich änderte die Vorlage etwas ab und übertrug sie auf das richtige Papier. 

Da Blau eindeutig meine Lieblingsfarbe ist, malte ich das Monster in Blautönen. Für den Hintergrund nahm ich verschiedene Gelb- und verschiedene Orangetöne. Das Gute bei den Neocolorstiften ist ja, dass man sie immer wieder anfeuchten und neu vermalen kann (das kann manchmal auch zum Fluch werden, wenn man nicht erkennt, wann man mit Überarbeiten aufhören sollte!).

Übrigens: die englische Version dieses Artikels können Sie hier finden | You will find the English version of this article here.

12. Dezember 2015

Rosa Koi


Rosa Koi. NeocolorII auf Aquarellpapier. Dezember 2015

Ich habe vor einiger Zeit einige blaue NeocolorII-Stifte erworben, die künftig von Caran d'Ache nicht mehr angeboten werden. Da liegt es natürlich auf der Hand, die verschiedenen Blautöne auch auszuprobieren.
Zu dem Koi-Fisch habe ich mich durch eine Ausmalseite anregen lassen, habe aber diesmal den Koi freihändig gezeichnet, die endgültige Skizze dann mit Transparentpapier abgepaust und dann auf Aquarellpapier übertragen. Inzwischen finde ich diese Art des Übertragens weitaus angenehmer und auch weniger aufwendig als mit Hilfe einer Fensterglasscheibe (geht nur bei Helligkeit, und in dieser Jahreszeit ist die ja sehr beschränkt) oder eines provisorischen Lichttisches. Zumal es neben der unaufwendigen Handhabung noch einen Vorteil gibt - da die Linien durch die Übertragung mit Graphit nur sehr leicht sind, kann man sie a) sehr gut auszuradieren und b) müssen sie an manchen Stellen auch noch ergänzt werden. 

9. Dezember 2015

Der Gelbe Drachen


Ich liebe Drachen. Sie können alles mögliche sein - hilfreich, eng verbunden mit ihren Reitern, tapfer, aber auch bösartig und monsterähnlich. 
Ich habe mich hier eher für ein gefährliches, bösartiges Exemplar seiner Gattung entschieden. Als Medium habe ich meine Neocolor II Stifte von Caran d'Ache benützt, auf einem Zeichenkarton in der Größe einer Postkarte. Beim Malen wurde dieser nur an einigen Stellen etwas wellig, im Großen und Ganzen machte er aber die Feuchtigkeit ganz gut mit. 
Dieses Mal blieb ich wirklich so lange am Malen dran, bis ich das Gefühl hatte, mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sein zu können. Das ist ja das Gute bei den Neocolor II Stiften - die Farben lassen sich auch nach dem Trocknen noch durch erneutes Befeuchten verändern.

6. Dezember 2015

Blaues Portrait


Es gibt eine Website, die sich "www.posemaniacs.com" nennt und die männliche und weibliche Figuren, Köpfe, Füße und Hände zur Verfügung stellt, die man in beliebige Richtungen drehen kann. Die Köpfe haben keine Haare - die muss man sich dazu denken. Dafür zeigen sie die Anatomie sehr gut, also etwa die Hals- und Nackenmuskulatur.
Als Untergrund benützte ich Zeichenkarton; gemalt habe ich mit meinen Neocolor II Farben und meinen Markern. Das Interessante ist, dass die neocolor-Farben nie richtig trocknen, sondern immer wieder durch das Aufbringen von etwas Feuchtigkeit neu vermalt werden können. Man kann also bespielsweise so lange am Hintergrund herum malen, bis einem die Farben und Farbverläufe gefallen. Hier setzt aber der Zeichenkarton eine gewisse Grenze - man kann ihn nur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit zumuten!

3. Dezember 2015

Eine kleine Fee


Die kleine Fee ist abgepaust, die grünen Blätter so dazugefügt. Koloriert habe ich mit Markern und Farbe, die ich aus den angefeuchteten Anspitzresten der NeocolorII Wachskreiden gewonnen habe. 
Als Untergrund habe ich Zeichenkarton genommen, und zwar in Postkartengröße. 
Ich hatte schon befürchtet, dass sich der Zeichenkarton wellt, aber da ich relativ trocken gearbeitet habe, war das nicht der Fall.

1. Dezember 2015

Die blaugrüne Kiste


Hier habe  ich meine Marker wieder hervorgeholt, und zwar fast alle Rottöne, die ich habe, und sie kontrastiert mit - nein, es ist keine Aquarellfarbe, und es ist auch keine Gouachefarbe, es sind mit etwas Wasser versetzte Anspitzreste meiner Neocolor II Stifte. Was die Menge an Wasser betrifft, variierte ich zwischen einer Minimalmenge, die dann einen sehr dicken, dunkleren Farbauftrag ergibt, und etwas mehr Wasser, mit dem man dann einen eher durchsichtigen Farbauftrag erzielen kann. In beiden Fällen aber - das sieht man an der blauen Kiste - erzeugt man eben keine glatten einheitlichen Farbflächen, sondern lebendige Texturen.

Diesen gegenübeer stehen die eher flachwirkenden ausgemalt wirkenden Formen, bei denen ich mit Markern gearbeitet habe.

29. November 2015

Wie das Leben so spielt

Ja, ich muss zugeben, ich habe mit dem Bloggen ein wenig nachgelassen. Selbst in den heißesten Phasen der Gestaltung der neuen Website der Universität der Künste Berlin (www.udk-berlin.de) habe ich es geschafft, dreimal in der Woche etwas von meiner Kunst hier vorzustellen, und nun, wo die Website online ist, klappt es nicht mehr so.

Da spielen wahrscheinlich mehrere Dinge zusammen - ein Infekt, der sich zweimal kurz hintereinander zu Wort meldete, und der Diebstahl meines Geldbeutels, der erst mal zu verkraften war.

Aber nun habe ich mich wieder aufgerappelt und hier ist eines meiner neuesten Bilder:

Hier kontrastiert der Farbauftrag der alkoholbasierten Marker mit dem der PITT Artist Brush pens. Während man bei den grünen Formen die einzelnen Striche kaum oder gar nicht sieht, fallen sie einem bei den PITT Artist Brush pens sofort ins Auge. Der Untergrund ist Zeichenkarton - hier wird die Tinte der Marker eingesogen (das sieht man sehr deutlich, wenn man das Papier umdreht).

24. November 2015

Das Drachennest



Als Vorlage für diesen Drachen diente mir das Photo einer Eidechse, die ich zeichnerisch kurzerhand in einen Drachen verwandelte. Da Drachen ja eh Phantasietiere sind, konnte ich mir durchaus einen ohne Flügel vorstellen.
Ich verwendete wieder das speziell beschichtete Papier, auf dem die Markertinte auf der Oberfläche bleibt und so gut mit anderen Farben gemischt werden kann. Das Drachennest selbst ist teilweise mit PITT Stiften und teilweise mit Markern auf Alkoholbasis gemalt - bei den einen fallen die Striche mehr ins Auge als bei den anderen. 

22. November 2015

Diamanten im Freien Fall


Rote Diamanten. Brush pens und Marker auf Zeichenkarton

Hier habe ich die PITT Stifte und die alkoholbasierten Marker miteinander kombiniert. Der Unterschied lässt sich gut erkennen - während die Striche der PITT Stifte gut zu erkennen sind, ist das bei den Markern schwieriger und an manchen Stellen gar nicht erkennbar. 

18. November 2015

Blauer Diamant Nr. 2


Blauer Diamant. Marker auf Papier

Normalerweise schlägt Markertinte durch das Papier durch, und die Oberfläche sieht auch ziemlich flach aus. Nicht bei diesem Papier: Es ist speziell beschichtet, und obwohl es nicht dicker ist als Kopierpapier, schlägt die Farbe nicht durch. Sie bleibt auf dem Papier oben und kann dort auch ineinander vermalt werden. Dafür sieht man auf diesem Papier die einzelnen Striche, was ich aber eher interessant finde.
Das erste Papier dieser Art habe ich geschenkt bekommen; mittlerweile konnte ich mich aber mit einem ganzen Karton dieses speziell beschichteten Papiers eindecken. Ich freue mich schon darauf, es bemalen zu können!

15. November 2015

Der blaue Diamant


Hier verwendete ich die PITT Artist Brush pens und die stabilo 68 Filzstifte, die ersteren für das Motiv in der Mitte, die letztgenannten für den Hintergrund, wobei ich die Farbe mit einem nur wenig angefeuchteten Pinsel verlaufen ließ.

12. November 2015

Der gelbe Diamant


Immer noch fasziniert von der Form der Diamanten habe ich hier mit alkoholbasierten Markern (Diamant) und PITT Brushpens (Hintergrund) gearbeitet. Einige bemängeln ja, dass die PITT pens Streifen erzeugen; ich finde die Texturen, die sie erzeugen, spannend, vor allem im Kontrast mit den glatten Oberflächen, die die alkoholbasierten Marker hinterlassen!

10. November 2015

Verschlungene Linien


Dies war das letzte übrig gebliebene Stück Aquarellpapier, und es ist erstaunlich, wie die Farben der PITT Brush pens hier ineinander übergehen. Offensichtlich trägt die Art des Papiers dazu bei, diese Farbübergänge möglich zu machen. Eine Nebenwirkung ist natürlich die, dass mehr Tinte verbraucht wird, aber das nehme ich dafür gerne in Kauf.

8. November 2015

Diamanten


Ich habe bei meinen Postkarten eine kleine Pause eingelegt. Ich hatte ein längliches Stück Aquarellpapier übrig, das sich wieder einmal hervorragend für ein Buchzeichen eignet. Was das Sujet betrifft, hatte ich zwei Diamanten vor Augen. Der erste Schritt war, über Google Images mir einen Einblick in das Aussehen von Diamanten, ihre Farben und Formen zu verschaffen. Ich fertigte einige schnelle Skizzen an, die ich dann verfeinerte und auf das Aquarellpapier übertrug. 

Die beiden Diamanten sind mit dem PITT Artist Brush pen koloriert - der Hintergrund mit Stabilo 68 Stiften, die sich fast wie Aquarellfarbe vermalen lassen. 

5. November 2015

Die rote Fledermaus


Vor einigen Tagen habe ich mir ein YouTube-Video über das Malen einer solchen lustigen Fledermaus in Acryl angesehen. Ich fand das Motiv lustig und dachte mir, ich könnte das auch mit meinen PITT Artist Brush pens umsetzen, und zwar im Postkartenformat. 
ich skizzierte die Fledermaus in der Tasse grob und verfeinerte die Skizze beim Durchpausen auf ein Transparentpapier. Dann verwandelte ich das Transparentpapier in ein Transferpapier, indem ich die Linien auf der Rückseite der Zeichnung mit einem weichen Bleistift nachfuhr. 
Der blaue Hintergrund ist mit einem Stabilo 68 Faserstift gemalt. Diese Faserstifte sind sehr preiswert und haben trotzdem eine intensive Farbkraft.

3. November 2015

Und noch ein Schmetterling


Ich habe inzwischen eine Menge von Kunst-Materialien - Acrylfarben, Gouache-Farben, Neocolor II-Stifte, Farbstifte, Marker, und eben auch die PITT Artist Brush Pens von Faber-Castell. Im Unterschied zu den Stabilos sind das keine wasserbasierten Stifte, sondern sie enthalten India Ink, d.h. sie sind nach dem Trocknen absolut wasserfest. Außerdem sind sie lichtecht und von der Farbe her sehr intensiv.

Die Farbskala wurde inzwischen auf 60 Farben erweitert. Man kann sie übereinander legen und damit Farbmischungen erzielen; außerdem lassen sich einzelne Bereiche dadurch abdunkeln, dass man sie mehrere Male übermalt. Und sie haben einen Vorteil gegenüber Acryl-, Gouache oder auch Aquarellfarben - die Stifte lassen sich am Abend problemlos wegräumen und sind schnell wieder vorgeholt!

1. November 2015

Abstrakt und Blau


Eigentlich gibt es zu dem Bild gar nicht viel zu sagen - außer dass ich hier mit dem Mischen von Ultramarine, Titanweiß und Schwarz herumgespielt habe und als Kontrast dazu den Orangeton genommen habe. 
Acrylfarben auf Acrylpapier.

Osterhasen-Schlüsselanhänger

  Niedlicher Osterhof Schlüsselanhänger von ullahennig Trotz des Übersetzungsfehlers (es handelt sich natürlich um einen Osterhasen un...