20. April 2016

Rote Delfine


Hier habe ich etwas probiert, was man so eigentlich nicht machen sollte: Ich habe mit Acrylweiß einen Zeichenkarton für das Malen mit Acryl vorbereitet. Dafür soll man Gesso nehmen. Da ich aber kein Gesso habe und neugierig war, was passieren würde mit zwei Schichten weißer Acrylfarbe, habe ich zur Acrylfarbtube gegriffen. Nun ja - etwas hat es schon geholfen, aber es war nicht optimal, zumal ich die Farbe nicht flüssig genug aufgetragen und damit eine recht grobe Struktur erzeugt habe. 
Ein weiteres Experiment war, dass ich zunächst ein blasses Magenta als Hintergrund verwendet habe, über dem ich dann blaue Acryltinte, mit etwas Weiß vermischt, aufgetragen habe. Das Magenta schaut noch ein bisschen durch. Bei den Fischen habe ich mit der Mischung von Gelb- und Rottönen experimentiert.
Für mich ist dieses Herumexperimentieren und Herumspielen sehr wichtig - auch wenn die Ergebnisse nicht immer hundertprozentig befriedigend ausfallen. Lernen kann ich in jedem Fall etwas dabei!

17. April 2016

Unter der Sonne



Hier habe ich zwei Acrylic ink Farben miteinander gemischt - das Zitronengelb von Schmincke mit dem Magenta von Lukas Illu-Color. Die Linien sind mit einem Staedtler Pigmentliner gezogen (wasserfeste Tinte).
Bei den Zwischenräumen habe ich mit Farbstiften experimentiert.
Das Motiv selbst habe ich mir ausgedacht - ich stellte mir eine Art Hütte aus Bambus vor, durch die von oben die Sonne durchscheint. Nach den vielen Blau-Grün-Bildern war das echt mal ne Abwechslung!

15. April 2016

Heiß und Kalt



Dieses Bild ist mit zwei Farben gemacht - Cyan als Acrylic Ink und Zinnover aus der Farbtube. Ich habe, bevor ich mit dem Malen angefangen habe, ein geometrisches Muster auf das Papier gezeichnet, das ich aber im Laufe des Malprozesses großzügig abgeändert habe.

13. April 2016

Puma


Nach langer Zeit habe ich mal wieder gezeichnet - einen Puma nach einer Bildvorlage. Das Zeichnen kam ja in letzter Zeit zu kurz, einfach weil ich meine Freude an Farben austoben wollte. Ich hatte mir vorgenommen, mehr zu zeichnen, aber seltsamerweise bedeutet Zeichnen jetzt für mich, meine Komfortzone zu verlassen. Und dies, obwohl ich jahrelang der Meinung war, ich "könnte Farben nicht".
Offensichtlich ist das sich Ziele setzen eine Sache - die andere ist die Freude am Kreativtätigsein und der Spaß. Nun ja.

10. April 2016

Grüner Koi


Zusätzlich zu der Acrylic ink habe ich bei dem grünen Koi hier noch mit Farbstiften gearbeitet. Die Acryltinte hinterlässt eine sehr glatte Oberfläche, auf der die Farbstifte geradezu hin und her gleiten. 
Für das Wasser im Hintergrund habe ich die Nass-in-Nass-Technik angewendet: mit einem sauberen Pinsel habe ich auf das Aquarellpapier Wasser aufgetragen und dann die Farbe mit einem anderen Pinsel. Solange die Farbe noch feucht ist, kann man scharfe Ecken problemlos verwischen. Hier kann man auch gut in Schichten arbeiten, ähnlich wie mit Aquarellfarben, jedoch mit dem Vorteil, dass die Acryltinte sich, wenn sie einmal getrocknet ist, durch Wasser nicht mehr anlösen lässt.

7. April 2016

Zelt im Sturm



Hier habe ich mich mit den drei Acrylic Ink Farben Rot, Gelb und Schwarz versucht, und zwar in wechselnder Verdünnung. Ausgangspunkt für das Bild waren geometrische Formen, aus denen sich dann so etwas wie ein Zelt im Sturm herausbildete. Am Schluss fügte ich dann mit meinem Staedtler-Pigmentliner ornamentale Verzierungen an. 

5. April 2016

Blaues Veilchen


Am Anfang war das Veilchen mit den zwei Blättern. Ich zeichnete das Motiv zunächst auf Makulatur-Papier, d.h. Papier, das bereits auf einer Seite bedruckt war. Als ich mit der Skizze zufrieden war, übertrug ich sie auf Transparentpapier, und von da aus dann auf mein "richtiges" Aquarellpapier. Warum der Umweg über das Transparentpapier? Nun, auf diese Weise habe ich eine saubere Vorlage, die ich zum einen beliebig über einen Kopierer vergrößern oder verkleinern kann und die ich dann immer wieder neu benutzen kann, z.B. wenn ich andere Farbkombinationen oder Kompositionen verwenden will.

Ich versuchte dann, mit Hilfe von Magenta und Cyan eine Art Lila zu mischen, hätte aber, wie man sieht, gut noch den Rotanteil erhöhen können. Das Grün der Blätter ist mit Permanentgrün gemalt, die Landschaft im Hintergrund mit verdünntem Permanentgrün und dazwischen gestreuten Farbstiftaufträgen, der Himmel mit verdünntem Cyan. 

Als das Ganze soweit fertig war, hatte ich immer noch das Gefühl, dass irgendetwas fehlte. Ich beschloss also, mit meinem Pigmentliner von Staedtler lockere Linien einzufügen. Zur Sicherheit habe ich aber vor diesem Schritt einen Scan des Bildes gemacht. So hatte ich wenigstens etwas, falls ich das Bild "versaute".

3. April 2016

Rechtecke in Regenbogenfarben


Ich benütze gerne geometrische Formen, wenn ich Farbmischungen ausprobieren will. Hier habe ich außer Schwarz alle meine Acrylic Ink Farben eingesetzt: Magenta, Cyan und das Zitronengelb. Die grünen Flecke sind das Ergebnis des Übereinanderlegens von Gelb und Blau. Am Schluss habe ich dann noch die Formen mit einem Staedtler Pigmentliner dekoriert - mit Linien und Kringeln.

31. März 2016

Dschungelgeheimnis


Hier habe ich mich am Mixen von Grüntönen versucht - mit Cyan und Lemon Yellow. Dabei habe ich den Fehler gemacht, das Cyan in das Gelb zuträufeln, und nicht umgekehrt - was dazu führte, dass ich mehrmals Gelb nachtropfen musste, bis ich einigermaßen grün aussehende Farbtöne erreichte. Die roten Farbtupfer habe ich mit einem alkoholbasierten Marker hinzugefügt und am Schluss noch Linien mit meinem Staedtler Pigmentliner gezeichnet.

30. März 2016

Feuer und Eis


Dies ist das zweite Bild, das ich mit meinen Acrylic inks gemalt habe. Zu Anfang des Malprozesses hatte ich kein bestimmtes Ziel vor Augen, sondern wollte verschiedene Farbkombinationen von Magenta und Cyan mit verschiedener Farbintensität ausprobieren. Dabei habe ich davon profitiert, dass diese Farben wasserfest auftrocknen und übermalt werden können, ohne dass sich die Farbe, die zunächst aufgetragen wurde, wieder anlöst. Gestaltet man den zweiten Farbauftrag mit mehr Wasser etwas durchsichtig, so lassen sich Farbkombinationen erzielen.
Je mehr ich an dem Bild malte, umso deutlicher nahm eine bestimmte Vorstellung vor meinem inneren Auge Gestalt an: die von feurigen Lavaströmen, die einen eisigen, steinigen Berg hinunterströmen.

27. März 2016

Ein neues Abenteuer: Acrylic ink


Raute. Acrylic ink auf Aquarellpapier

Bis vor einigen Tagen hatte ich noch nie was von Acrylic ink gehört. Acrylic ink wird hauptsächlich bei Airbrush-Arbeiten verwendet, aber man kann sie auch mit der Feder oder dem Pinsel verwenden. Sie ist lichtecht und trocknet wasserfest nach dem Auftragen auf.

So weit so gut. Meine Neugierde war geweckt, aber natürlich gingen mir Gedanken durch den Kopf wie "Du hast doch schon so viel Malsachen, brauchst du dieses Zeug wirklich?" Also beschränkte ich meine Neugier erst mal auf das Ansehen von entsprechenden YouTube-Videos. Dann kam die Woche vor Ostern, und ich beschloss, mir einfach ein Ostergeschenk zu machen. Ich kaufte vier kleine Fläschchen mit Pipetten im Deckel, und zwar die Farben Cyan, Magenta, Zitronengelb und Schwarz und trug meine Beute freudig gespannt nach Hause.

Dann dauerte es doch zwei Tage, bis ich tatsächlich mit den Farben malte, und zwar zunächst nur mit Cyan und Zitronengelb. Je nach zugefügtem Wasser verändern sich die Blautöne; und natürlich lassen sich mit ein klein wenig Blau und mehr Zitronengelb auch sehr schöne Grüntöne mischen. Die Farben lassen sich problemlos in die Palettennäpfe eintropfen und dann mit dem Pinsel auftragen. Da sie wasserfest antrocknen, konnte ich problemlos die hellen Stellen übermalen. Ganz am Schluss fügte ich noch die schwarzen Linien mit meinem Staedtler pigmentliner dazu.
Kurzum - ich bin begeistert!

23. März 2016

Goldene Tafeln



Dieses Mal griff ich auf meine Acrylfarben zurück, mit dem Ziel, Farbmischungen auszuprobieren und das genauere Malen mit dem Pinsel zu üben. Allerdings ist der Hintergrund, auf dem diese goldenen Tafeln liegen, mit den Colorex-Farben gemalt.
Ich hatte ja immer die Meinung vertreten, Acrylfarben seien eher nicht so meine Sache, aber ich fange an zu glauben, dass sich das ändern könnte. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, sie doch nicht mehr ganz so links liegen zu lassen...

20. März 2016

Grüne Lianen


Ich hatte mal wieder Lust auf ein abstraktes Bild, und zwar ein monochromes. Dieses Mal wählte ich die Farbe grün und trug sie in verschiedenen Helligkeitsstufen auf (ach ja, ich hab's vergessen: Das Medium ist wieder Colorex-Tinte). Ich mischte das Grün mit Schwarz und Gelb, z.T. auch mit Blau.

Ich finde die Farben wunderschön - der einzige Wermutstropfen ist, dass sie nicht lichtbeständig sind und im Sonnenlicht mittelfristig verblassen werden. Die Colorex-Tinten haben ja keine Pigmente als Grundlage, sondern Farbstoffe. Sie verhalten sich daher ähnlich wie die alkoholbasierten Marker (Copics, Shin Han Touch Marker u.ä.. 

18. März 2016

Ring aus Steinen

Ich habe ein weiteres Fläschchen meines Colorex-Starter-Sets aufgemacht - dieses Mal war die Farbe "Springgreen" (Frühlingsgrün) dran, ein sehr intensives Grün, wie man deutlich sieht. Ich habe es dann noch mit Gelb überzogen. Für den Ring aus länglichen Steinen war noch etwas Magenta da, das ich ebenfalls mit Gelb überzog. Dann nahm wieder meine Experimentierfreude überhand, und ich griff zu der Palette mit den Farbresten, die ich aus den Anspitzresten meiner Neocolor II Stifte produziert hatte. Und siehe da, selbst nach einigen Wochen war die Farbe immer noch kräftig! Das Ganze zeigt, dass man sehr gut verschiedene wasserlösliche Medien miteinander kombinieren kann!

16. März 2016

Troll


Wie man unschwer erkennen kann, ist dieser Troll eine Version des kleinen rosafarbenen Monsters. Der kleine Kerl hat einen Kopf und ein Gesicht bekommen, und trägt jetzt Hemd und Hose. Dennoch ist die Pose dieselbe. 
Außerdem habe  ich hier die Farbe "Gelb" ins Spiel gebracht (d.h. ich habe das kleine Fläschchen Gelb, das im Starter-Set war, geöffnet) und sie mit Magenta gemixt. Dadurch entsteht ein schöner Rotton. Die Felsen habe ich ebenfalls in rot und gelb eingefärbt, fand aber doch die Farben etwas zu schreiend und unnatürlich. Kurzerhand griff ich mir eine Tube Indisch-Rot Tempera, drückte ein klein bisschen Farbe aus der Tube in ein kleines Plastikgefäß und vermischte sie in diesem Gefäß mit Wasser. Das Resultat ließ sich dann problemlos mit einem Pinsel auftragen, mit dem Ergebnis, dass aus dem schreienden Gelb-Rot ein angenehmeres aber immer noch intensives Orange-Braun-Rot wurde. Interessant, nicht?

13. März 2016

Diamant in Blau und Pink



Dieses Mal sind die Grundfarben Ultramarin dunkel von Ecoline und das gute alte Magenta von Colorex. Ziel war, mit Verläufen zu experimentieren. Dazu habe ich zwei Pinsel benutzt - einen Wassertankpinsel zum Auftragen der Farbe und einen Aquarellpinsel, mit dem ich klares Wasser aufnahm und damit die aufgetragene Farbe verwischte. Mit diesem Pinsel habe ich auch die Stellen, auf die ich Farbe auftrug, vorher etwas angefeuchtet. 
Bemerkenswert ist, dass es sich bei dem Magenta noch um Restfarbe vom Tag zuvor handelte und ich die blaue Farbe aus dem Deckel des Fläschchens entnahm, das ich zuvor leicht geschüttelt hatte. Ich bin immer wieder verblüfft, wie kräftig diese Aquarelltinten /-tuschen sind und wie wenig man davon braucht.

10. März 2016

Kleines Rosa Monster


Dieses kleine rosa Monster ist dem kleinen blauen Monster ähnlich, das ich im vergangenen Dezember gemalt habe. Ihr könnt es hier sehen:
Die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr: Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mehrere dieser kleinen Kerlchen zu produzieren, wobei sie in Kleinigkeiten von einander abweichen: in der Kleidung, Farbe, Haar, Augen etc. 
Technisch gesehen mache ich das so: Ich pause das Original ab, nehme dann auf dem Transparentpapier die gewünschten Änderungen vor und übertrage dann wieder das Ergebnis entweder per Fensterscheibe oder provisorischem Lichttisch auf das Aquarellpapier. 
Das gibt mir die Möglichkeit, mit Veränderungen zu experimentieren, die sowohl die Zeichnung wie auch die Farbgebung betreffen. 

8. März 2016

Koi in Orange



Hat man sich neue Farben gekauft, wird sehr stark empfohlen, sogenannte "colour-charts", also Farbtabellen anzulegen, in denen man die gemischten Farbtöne festhält. Ich bin kein Freund solcher formalisierten Tabellen, möchte aber schon gerne wissen und auch dann festhalten, welche Farben bestimmte Mischungen ergeben. Deshalb habe ich mir - inspiriert durch Bilder, die die Mischungen für Copics veranschaulichen - folgendes Vorgehen überlegt: 
Ich pause auf Transparentpapier dafür geeignete Zeichnungen durch und erstelle so quasi aus einer Zeichnung mehrere Malvorlagen. Diesen Koifish habe ich z.B. schon mal mit Farbstiften koloriert; im aktuellen Fall verwendete ich die Colorex-Farben Magenta, Orange Mars und Sepia. 
Beim Durchpausen verfolge ich noch ein zweites Ziel: ich spiele mit der Vorlage herum und verändere sie an bestimmten Stellen. Bei diesem Bild habe ich die Form der linken Flosse verändert und alles andere gleich gelassen. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass ich beim nächsten Mal die Krümmung der Schwanzflosse verändere usw. 

6. März 2016

Ausgang nach Nirgendwo


Geht es euch auch so, dass ihr ein Bild malt, gar nichts besonders dabei im Sinn habt, und dann das fertige Bild anschaut und es dann eine bestimmte Bedeutung für euch hat?

Als ich dieses Bild malte, ging es mir eigentlich nur darum, zu schauen, was passieren würde, wenn ich meinem Colorex-Magenta ein bisschen Schwarz (Ivory Black) dazufügen würde. Das Ergebnis seht ihr hier - Dunkelviolett /-lila. Als ich das fertige Bild vor mir sah, sah ich ganz deutlich eine enge Höhle mit Säulen vor mir, und einem schwarz-violetten Loch, das einen Ausgang darstellen könnte, oder einen Übergang in einen noch dunkleren Raum, also einen Ausgang nach Nirgendwo.

3. März 2016

Nur zwei Farben


Als Abonnentin des Newsletters von Dover Publications bekomme ich Zugang zu kostenlosen Ausmalseiten, die ich mir dann ausdrucken kann. Diese hier hatte ich mir auf ganz normalem Kopier-Papier ausgedruckt, um sie später mit meinen Aquarellstiften auszumalen.
Da ich im Moment ja so von meinen flüssigen Wasserfarben Colorex und Ecoline begeistert bin, dachte ich mir: wenn Aquarellstifte gehen, warum dann nicht Colorex? Und zwar nur zwei - Magenta und Cyan. Ich wollte wissen, welche Farbnuancen ich durch Mischen erzeugen kann.
Das Ergebnis sieht man hier. Das Papier hat zwar ein bisschen gelitten, aber die Farben finde ich trotzdem sehr schön - verschiedene Blautöne (durch Zugabe von magenta kann man den leichten Türkiston von Cyan etwas wegnehmen, und auch verschiedene Rot- bzw. Violett-Töne.

Osterhasen-Schlüsselanhänger

  Niedlicher Osterhof Schlüsselanhänger von ullahennig Trotz des Übersetzungsfehlers (es handelt sich natürlich um einen Osterhasen un...