2. Februar 2016

Rote Tulpe


Rote Tulpe. Aquarellstifte auf Zeichenkarton

Als ich kürzlich meine restlichen Zeichenkarton-Blätter durchzählte, stieß ich auf eine schon ziemlich alte Bleistiftzeichnung - eine Tulpe. Da ich meine Aquarellstifte auch vor kurzem wiederentdeckt hatte, beschloss ich, die Zeichnung mit eben diesen Stiften zu kolorieren (in diesem Zusammenhang könnte man auch von "malen" sprechen). Irgendwie ist es schon befriedigender, eigene Werke zu kolorieren / malen, aber dies ist auch eine Zeitfrage, denn das Entwerfen von Motiven und das Ausarbeiten nimmt einige Zeit in Anspruch, die ich unter der Woche nicht häufig habe.
Ich tröste mich auch damit, dass auch das Ausmalen fremder Zeichnungen / Lineart einen nicht unbeträchtlichen Lerneffekt hat, was Farbgefühl und auch den Umgang mit Stift, Wasser und Q-tip betrifft. ...

30. Januar 2016

Abstraktes Regenbogenfarben-Rad

 Sie schlumnerten lange in meiner Kiste mit Kunstmaterialien vor sich hin, aber jetzt habe ich sie wieder zum Leben erweckt - meine Aquarellstifte! Ich wusste schon gar nicht mehr, welche Farben ich hatte - und war dann doch positiv überrascht.

Ich tendiere ja dazu, Medien nicht gerade so zu benutzen, wie sie benutzt werden sollten. Man soll die Aquarellstifte nur wenig in Wasser tauchen und mit den kräftigen Farben sparsam umgehen. Ach was! Ich liebe eben kräftige, ausdrucksstarke Farben! Ich bin aber dazu übergegangen, nur ganz wenig Wasser aus einem Tropf-Fläschchen auf meine Palette zu tropfen und die Stifte dann nur ganz leicht und nur ganz kurz mit dem Wassertropfen in Verbindung zu bringen - das reicht auch schon, um diese kräftigen Farben zu erzeugen. Was mich freut, ist, dass man - oder zumindest ich - keinen Unterschied zwischen den hochklassigen Farben der Albrecht-Dürer-Stifte und den preiswerten Mondeluz.-Stiften der Firma Koh-i-Noor erkenne.

Wer sich über die Struktur des Hintergrundes wundert . nun ich habe die Lines auf ganz normalem Kopierpapier ausgedruckt, und das hat sich ein wenig gewellt, Nun ja....

28. Januar 2016

Fisch mit goldenem Ball

Wie man unschwer erkennen kann, gibt es gewisse Ähnlichkeiten mit dem Fisch in meinem letzten Blogpost. Ich habe quasi eine Kopie mit Änderungen erzeugt, indem ich Transparentpapier über die erste Version gelegt habe und auf diesem Papier die Änderungen direkt eingezeichnet habe. 
Dann habe ich wieder mal meinen provisorischen Leuchttisch in Betrieb genommen und die neue Zeichnung auf Zeichenkarton übertragen. 

Dieses Verfahren scheint mir gut dafür geeignet zu sein, mit Varianten herum zu spielen, die dann dem Wesen einen anderen Charakter verleihen - Anordnung der Augen und der Pupille, der Arme, Änderung von Flossen. 

26. Januar 2016

Fischfrau


Bei der Bildersuche über Google kann man Stunden verbringen, und als ich das Wort "Fish" eingab, stieß ich auf hunderte von Photos wunderbar exotisch-farbiger Fische. Dadurch animiert beschloss ich, eine eigene Fisch-Figur ins Leben zu rufen - eine bunte Fischfrau mit großen Augen, roten Lippen und zwei Armen. Als Körperschmuck trägt sie blaue, grüne und rote Punkte, die ich mit meinen Stabilo-Finelinern auf ihren Körper gezaubert habe. 

24. Januar 2016

Pferd im vollen Lauf - finale Version



Dies ist die finale Version des Pferdes in vollem Lauf. Ich muss zugeben, dass die Hufe eindeutig ein Schwachpunkt sind (ich habe auch von Künstlern gehört, die die Pferde in hohem Grass darstellen, damit sie sich nicht mit dem Zeichnen oder Malen der Hufe herumplagen müssen). Ich habe mir jedoch vorgenommen, in den kommenden Wochen daran zu arbeiten - genügend gute Vorlagen gibt es ja.

21. Januar 2016

Grüne Krautfee


Es gibt auf deviantart eine Gruppe, die sich "color-me-club" nennt und die eine Fundgrube für lineart zum Kolorieren ist. Da es sich bei dieser Fee um so was wie eine Gemüse- oder Krautfee (Kohl-Fee?) zu handeln scheint, bot es sich an, hier alle Grüntöne zu verwenden, die mir zur Verfügung stehen. (Das ist dann übrigens so ein Moment wo man sich wünscht, mehr davon zu haben - aber leider ist auch in Berlin der Künstlerbedarfs-Laden nicht eben um die Ecke).

20. Januar 2016

Pferd im vollen Lauf

Eines meiner Kunstziele für das Jahr 2016 ist es, Pferde besser zeichnen und auch mit Farbstiften besser malen zu können. Ich habe ein Buch mit dem Titel "Draw 50 horses" (Zeichne 50 Pferde), mit 50 Vorlagen, die ich mindestens einmal, optimalerweise aber mehrmals bis Ende des Jahres gezeichnet haben will. 

Hier habe ich zunächst eine grobe Skizze erstellt und diese dann auf Transparentpapier verfeinert und dann auf Zeichenkarton übertragen und geinkt. Die Anatomie ist nicht ganz richtig - die Hufe sind fürchterlich, und das Pferd ist in der Mitte zu kräftig, der Kopf eventuell etwas zu klein. Ich wollte mich aber nicht allzulange mit dem Zeichnen aufhalten, denn es geht mir auch darum, den Körper des Pferdes mit meinen Buntstiften herauszuarbeiten. Wie man sieht, sind bestimmte Teile des Pferdes noch nicht fertig (z.B. die Vorderfüße, und auch die Hinterbeine müssen noch mehr herausgearbeitet werden.

18. Januar 2016

Koi Nr. 3

Nachdem ich mit dem Einhorn den Focus aufs Schattieren und die Farbauswahl gelegt hatte, wollte ich wieder zurück zum Selbst-Zeichnen und dann Kolorieren. Da ich immer noch von den Koifischen fasziniert war, wählte ich wieder einen Koifish als Motiv.

16. Januar 2016

Das Einhorn

Einhorn. Polychromos-Farbstifte auf Zeichenkarton

Ich liebe Fantasygestalten, und ich liebe Pferde. Also habe ich mir die Malvorlage für das Einhorn ausgedruckt, sie per Durchdrücken auf meinen Zeichenkarton übertragen und nahezu alle meine blauen Polychromos-Stifte dafür verwendet. Eines meiner Zeichnen-Ziele ist es, eigene Malvorlagen mit Pferden zu erstellen, und dafür ist das Durchdrücken durchaus eine gute Übung, weil man dadurch ein Gefühl für Größenverhältnisse bekommt.

Und ich bin immer noch fasziniert, wie gut das Verwischen der Farben mit Baby-Öl klappt! Endlich kann ich meine Vorliebe für kräftige Farben und fürs Detail miteinander verbinden!

12. Januar 2016

Blauer Koi

Ich weiß nicht, ob es überhaupt blaue Koifische gibt - aber das war mir beim Malen ziemlich egal. Ich wollte mit meinen Blautönen herumspielen, mehr nicht. Ich liebe die Farbe blau - und gibt es nicht wunderbar verschiedene Blaus? Und dieses Mal habe ich mich an ein größeres Format herangetraut - eine DIN A4 Seite Zeichenkarton.

10. Januar 2016

Die Frau in Rot


Für den Monat Januar habe ich den Schwepunkt meiner künstlerischen Aktivitäten auf das Malen mit Farbstiften gelegt und wechsle hierbei zwischen eigenen kolorierten Zeichnungen und dem Ausmalen von Malvorlagen aus dem Internet ab. Hier handelt es sich um eine Malvorlage, die ich von Pinterest heruntergeladen habe, um den Umgang mit verschiedenen Rottönen zu üben.
Den Kreis hinter dem Kopf der Frau in Rot habe ich mit meinen Stabilo-Finelinern koloriert - das Design ist so kleinteilig, dass ich es mit den Buntstiften nicht geschafft hätte.

8. Januar 2016

Rosa Koi Nr. 2

Koi. Polychromos-Buntstifte auf Zeichenkarton

Nach dem Ausmalen einer Malbuch-Seite mit Buntstiften und Babyöl hatte ich Lust darauf, selbst zu zeichnen und dann das Gezeichnete auszumalen. Ein Koifisch kam mir in den Sinn, Ich hatte ja schon mal einen ähnlichen Koifisch gemalt, und zwar mit NeocolorII-Farben. Das Ergebnis können Sie hier sehen.
Mit Buntstiften lässt sich ganz anders malen als mit den NeocolorII-Farben und einem Pinsel. Hier habe ich mal meine Rottöne ausprobiert. Da die Polychromos-Stifte auf Ölbasis hergestellt werden, lassen sie sich besonders gut mit Öl vermalen (Die Firma Faber-Castell empfiehlt Baby-Öl!).

5. Januar 2016

Blaue Fee


Einerseits wird das Ausmalen von Malbuch-Seiten nicht gerade für eine künstlerische Aktivität gehalten. Andererseits kommen hier in Deutschland immer mehr Malbücher für Erwachsene auf den Markt, und Psychologen betonen die therapeutische Wirkung des Ausmalens: Es mindert den Stress, versetzt die Leute in einen Zen-Zustand und was auch immer.
Für mich aber ist es eine Tätigkeit, die mich im Umgang mit meinen Farbstiften weiter bringt. Ich kann mich voll und ganz auf die Farbe konzentrieren - hier z.B. auf verschiedene Blautöne. Hier ist nämlich eine ganze Farbpalette enthalten: Ultramarin, kobaltblau, Blauviolett, Delfter Blau. Als Blendmittel habe ich wieder mein geliebtes Babyöl verwendet, und zwar mit q-tips und eben nicht mit einem Pinsel aufgetragen.

3. Januar 2016

Lady mit Kapuze


Lady mit Kapuze. Farbstifte auf Zeichenkarton

Ich bin lange der Frage nachgegangen, wie man zum einen die Farbstifte kräftiger auf dem Untergrund wirken lässt und zum anderen schöne Farbübergänge erzeugt. Ich hab's mit Alkohol probiert - der war dann so schnell verflogen, dass ich ständig am Eintauchen und Drüberwischen war. Jetzt habe ich eine für mich ideale Art und Weise gefunden: Ich habe etwas Babyöl in einen kleinen Behälter abgefüllt und benütze q-tips zum Auftragen.
Ein erstes Ergebnis sieht man hier . ein Frauenportrait mit Kapuze.


31. Dezember 2015

Regenbogenfarben

Regenbogenfarben. NeocolorII auf Aquarellpapier


Nach dem Experimentieren mit Lasuren hatte ich Lust, wieder zu den starken und satten Farben zurückzukehren. Voilá - hier sind sie! In diesen manchmal sehr grauen Wintertagen tut es gut, solche Farbexplosionen anzusehen.

27. Dezember 2015

See-Monster


See-Monster. NeocolorII auf Aquarellpapier

Ziel war auch hier, mit Lasuren zu arbeiten. Das Monster selbst entsprang meiner Fantasie - die Form ergab sich aus einer locker hingeworfenen Skizze. Zugegebenermaßen musste ich mich richtig dazu zwingen, möglichst wenig Farbe aufzunehmen um diese dann schichtweise aufzutragen. Und ich musste mich zur Geduld zwingen - denn wenn man zu früh die nächste Schicht aufträgt, nimmt man mit dem Pinsel eher Farbe weg als dass man sie dazufügt.

23. Dezember 2015

Seltsame Blätter


Eigentlich liebe ich ja kräftige Farben, deshalb waren mir Aquarellfarben auch immer suspekt. Aber ich wollte jetzt herausfinden, wie man die NeocolorII Farben auch in der Art von Aquarellfarben benützen kann. Und tatsächlich - es geht. Mit viel Wasser verdünnt, lassen sich richtige Lasuren auftragen.

Bei diesem Bild malte ich auf Acrylpapier. Hier lässt sich die Farbe der NeocolorII-Stifte sehr schön bewegen, verdünnen, auf dem Papier mischen. Interessant! Und glücklicherweise habe ich noch ein paar Blatt eines Acrylpapier-Blockes übrig. ...

Ich werde mich erst nach den Feiertagen wieder melden und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern Fröhliche Weihnachten, kreative und friedvolle Feiertage und erholsame Zeit mit Freunden und Familie.

18. Dezember 2015

Blaue Blume


Bei diesem Bild habe ich versucht, mit den NeocolorII Farben wie mit Aquarellfarben zu arbeiten, d.h. von hell nach dunkel. Die Pigmente dieser wasserlöslichen Wachsmalkreiden sind so kräftig, dass sie selbst in verwässertem Zustand noch leuchten. Man kann die Farbe transparent in mehreren Schichten auftragen, wobei man darauf achten muss, dass die vorherige Schicht schon getrocknet ist. 

16. Dezember 2015

Geschwungene Äste


Geschwungene Äste. Neocolor II auf Aquarellpapier

Bei diesem Bild habe ich mich nur auf eine limitierte Auswahl von Farbtönen konzentriert. Im Prozess stellte sich heraus, dass der Hintergrund erst Schritt für Schritt die richtige dunkle Färbung annahm, die dann wiederum die hellen Farbtöne so richtig "knallen" lässt! Das Gute ist, dass die NeocolorII Farben sich auf dem Papier wunderbar übermalen und mischen lassen.

13. Dezember 2015

Das kleine blaue Monster



Ich war auf der Suche nach etwas, was leicht zu zeichnen war und was es mir ermöglichte, mich auf die Farben zu konzentrieren, und fand dieses kleine Monster. Ich änderte die Vorlage etwas ab und übertrug sie auf das richtige Papier. 

Da Blau eindeutig meine Lieblingsfarbe ist, malte ich das Monster in Blautönen. Für den Hintergrund nahm ich verschiedene Gelb- und verschiedene Orangetöne. Das Gute bei den Neocolorstiften ist ja, dass man sie immer wieder anfeuchten und neu vermalen kann (das kann manchmal auch zum Fluch werden, wenn man nicht erkennt, wann man mit Überarbeiten aufhören sollte!).

Übrigens: die englische Version dieses Artikels können Sie hier finden | You will find the English version of this article here.

12. Dezember 2015

Rosa Koi


Rosa Koi. NeocolorII auf Aquarellpapier. Dezember 2015

Ich habe vor einiger Zeit einige blaue NeocolorII-Stifte erworben, die künftig von Caran d'Ache nicht mehr angeboten werden. Da liegt es natürlich auf der Hand, die verschiedenen Blautöne auch auszuprobieren.
Zu dem Koi-Fisch habe ich mich durch eine Ausmalseite anregen lassen, habe aber diesmal den Koi freihändig gezeichnet, die endgültige Skizze dann mit Transparentpapier abgepaust und dann auf Aquarellpapier übertragen. Inzwischen finde ich diese Art des Übertragens weitaus angenehmer und auch weniger aufwendig als mit Hilfe einer Fensterglasscheibe (geht nur bei Helligkeit, und in dieser Jahreszeit ist die ja sehr beschränkt) oder eines provisorischen Lichttisches. Zumal es neben der unaufwendigen Handhabung noch einen Vorteil gibt - da die Linien durch die Übertragung mit Graphit nur sehr leicht sind, kann man sie a) sehr gut auszuradieren und b) müssen sie an manchen Stellen auch noch ergänzt werden. 

9. Dezember 2015

Der Gelbe Drachen


Ich liebe Drachen. Sie können alles mögliche sein - hilfreich, eng verbunden mit ihren Reitern, tapfer, aber auch bösartig und monsterähnlich. 
Ich habe mich hier eher für ein gefährliches, bösartiges Exemplar seiner Gattung entschieden. Als Medium habe ich meine Neocolor II Stifte von Caran d'Ache benützt, auf einem Zeichenkarton in der Größe einer Postkarte. Beim Malen wurde dieser nur an einigen Stellen etwas wellig, im Großen und Ganzen machte er aber die Feuchtigkeit ganz gut mit. 
Dieses Mal blieb ich wirklich so lange am Malen dran, bis ich das Gefühl hatte, mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sein zu können. Das ist ja das Gute bei den Neocolor II Stiften - die Farben lassen sich auch nach dem Trocknen noch durch erneutes Befeuchten verändern.

6. Dezember 2015

Blaues Portrait


Es gibt eine Website, die sich "www.posemaniacs.com" nennt und die männliche und weibliche Figuren, Köpfe, Füße und Hände zur Verfügung stellt, die man in beliebige Richtungen drehen kann. Die Köpfe haben keine Haare - die muss man sich dazu denken. Dafür zeigen sie die Anatomie sehr gut, also etwa die Hals- und Nackenmuskulatur.
Als Untergrund benützte ich Zeichenkarton; gemalt habe ich mit meinen Neocolor II Farben und meinen Markern. Das Interessante ist, dass die neocolor-Farben nie richtig trocknen, sondern immer wieder durch das Aufbringen von etwas Feuchtigkeit neu vermalt werden können. Man kann also bespielsweise so lange am Hintergrund herum malen, bis einem die Farben und Farbverläufe gefallen. Hier setzt aber der Zeichenkarton eine gewisse Grenze - man kann ihn nur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit zumuten!

3. Dezember 2015

Eine kleine Fee


Die kleine Fee ist abgepaust, die grünen Blätter so dazugefügt. Koloriert habe ich mit Markern und Farbe, die ich aus den angefeuchteten Anspitzresten der NeocolorII Wachskreiden gewonnen habe. 
Als Untergrund habe ich Zeichenkarton genommen, und zwar in Postkartengröße. 
Ich hatte schon befürchtet, dass sich der Zeichenkarton wellt, aber da ich relativ trocken gearbeitet habe, war das nicht der Fall.

1. Dezember 2015

Die blaugrüne Kiste


Hier habe  ich meine Marker wieder hervorgeholt, und zwar fast alle Rottöne, die ich habe, und sie kontrastiert mit - nein, es ist keine Aquarellfarbe, und es ist auch keine Gouachefarbe, es sind mit etwas Wasser versetzte Anspitzreste meiner Neocolor II Stifte. Was die Menge an Wasser betrifft, variierte ich zwischen einer Minimalmenge, die dann einen sehr dicken, dunkleren Farbauftrag ergibt, und etwas mehr Wasser, mit dem man dann einen eher durchsichtigen Farbauftrag erzielen kann. In beiden Fällen aber - das sieht man an der blauen Kiste - erzeugt man eben keine glatten einheitlichen Farbflächen, sondern lebendige Texturen.

Diesen gegenübeer stehen die eher flachwirkenden ausgemalt wirkenden Formen, bei denen ich mit Markern gearbeitet habe.

29. November 2015

Wie das Leben so spielt

Ja, ich muss zugeben, ich habe mit dem Bloggen ein wenig nachgelassen. Selbst in den heißesten Phasen der Gestaltung der neuen Website der Universität der Künste Berlin (www.udk-berlin.de) habe ich es geschafft, dreimal in der Woche etwas von meiner Kunst hier vorzustellen, und nun, wo die Website online ist, klappt es nicht mehr so.

Da spielen wahrscheinlich mehrere Dinge zusammen - ein Infekt, der sich zweimal kurz hintereinander zu Wort meldete, und der Diebstahl meines Geldbeutels, der erst mal zu verkraften war.

Aber nun habe ich mich wieder aufgerappelt und hier ist eines meiner neuesten Bilder:

Hier kontrastiert der Farbauftrag der alkoholbasierten Marker mit dem der PITT Artist Brush pens. Während man bei den grünen Formen die einzelnen Striche kaum oder gar nicht sieht, fallen sie einem bei den PITT Artist Brush pens sofort ins Auge. Der Untergrund ist Zeichenkarton - hier wird die Tinte der Marker eingesogen (das sieht man sehr deutlich, wenn man das Papier umdreht).

24. November 2015

Das Drachennest



Als Vorlage für diesen Drachen diente mir das Photo einer Eidechse, die ich zeichnerisch kurzerhand in einen Drachen verwandelte. Da Drachen ja eh Phantasietiere sind, konnte ich mir durchaus einen ohne Flügel vorstellen.
Ich verwendete wieder das speziell beschichtete Papier, auf dem die Markertinte auf der Oberfläche bleibt und so gut mit anderen Farben gemischt werden kann. Das Drachennest selbst ist teilweise mit PITT Stiften und teilweise mit Markern auf Alkoholbasis gemalt - bei den einen fallen die Striche mehr ins Auge als bei den anderen. 

22. November 2015

Diamanten im Freien Fall


Rote Diamanten. Brush pens und Marker auf Zeichenkarton

Hier habe ich die PITT Stifte und die alkoholbasierten Marker miteinander kombiniert. Der Unterschied lässt sich gut erkennen - während die Striche der PITT Stifte gut zu erkennen sind, ist das bei den Markern schwieriger und an manchen Stellen gar nicht erkennbar. 

18. November 2015

Blauer Diamant Nr. 2


Blauer Diamant. Marker auf Papier

Normalerweise schlägt Markertinte durch das Papier durch, und die Oberfläche sieht auch ziemlich flach aus. Nicht bei diesem Papier: Es ist speziell beschichtet, und obwohl es nicht dicker ist als Kopierpapier, schlägt die Farbe nicht durch. Sie bleibt auf dem Papier oben und kann dort auch ineinander vermalt werden. Dafür sieht man auf diesem Papier die einzelnen Striche, was ich aber eher interessant finde.
Das erste Papier dieser Art habe ich geschenkt bekommen; mittlerweile konnte ich mich aber mit einem ganzen Karton dieses speziell beschichteten Papiers eindecken. Ich freue mich schon darauf, es bemalen zu können!

15. November 2015

Der blaue Diamant


Hier verwendete ich die PITT Artist Brush pens und die stabilo 68 Filzstifte, die ersteren für das Motiv in der Mitte, die letztgenannten für den Hintergrund, wobei ich die Farbe mit einem nur wenig angefeuchteten Pinsel verlaufen ließ.

12. November 2015

Der gelbe Diamant


Immer noch fasziniert von der Form der Diamanten habe ich hier mit alkoholbasierten Markern (Diamant) und PITT Brushpens (Hintergrund) gearbeitet. Einige bemängeln ja, dass die PITT pens Streifen erzeugen; ich finde die Texturen, die sie erzeugen, spannend, vor allem im Kontrast mit den glatten Oberflächen, die die alkoholbasierten Marker hinterlassen!

10. November 2015

Verschlungene Linien


Dies war das letzte übrig gebliebene Stück Aquarellpapier, und es ist erstaunlich, wie die Farben der PITT Brush pens hier ineinander übergehen. Offensichtlich trägt die Art des Papiers dazu bei, diese Farbübergänge möglich zu machen. Eine Nebenwirkung ist natürlich die, dass mehr Tinte verbraucht wird, aber das nehme ich dafür gerne in Kauf.

8. November 2015

Diamanten


Ich habe bei meinen Postkarten eine kleine Pause eingelegt. Ich hatte ein längliches Stück Aquarellpapier übrig, das sich wieder einmal hervorragend für ein Buchzeichen eignet. Was das Sujet betrifft, hatte ich zwei Diamanten vor Augen. Der erste Schritt war, über Google Images mir einen Einblick in das Aussehen von Diamanten, ihre Farben und Formen zu verschaffen. Ich fertigte einige schnelle Skizzen an, die ich dann verfeinerte und auf das Aquarellpapier übertrug. 

Die beiden Diamanten sind mit dem PITT Artist Brush pen koloriert - der Hintergrund mit Stabilo 68 Stiften, die sich fast wie Aquarellfarbe vermalen lassen. 

5. November 2015

Die rote Fledermaus


Vor einigen Tagen habe ich mir ein YouTube-Video über das Malen einer solchen lustigen Fledermaus in Acryl angesehen. Ich fand das Motiv lustig und dachte mir, ich könnte das auch mit meinen PITT Artist Brush pens umsetzen, und zwar im Postkartenformat. 
ich skizzierte die Fledermaus in der Tasse grob und verfeinerte die Skizze beim Durchpausen auf ein Transparentpapier. Dann verwandelte ich das Transparentpapier in ein Transferpapier, indem ich die Linien auf der Rückseite der Zeichnung mit einem weichen Bleistift nachfuhr. 
Der blaue Hintergrund ist mit einem Stabilo 68 Faserstift gemalt. Diese Faserstifte sind sehr preiswert und haben trotzdem eine intensive Farbkraft.

3. November 2015

Und noch ein Schmetterling


Ich habe inzwischen eine Menge von Kunst-Materialien - Acrylfarben, Gouache-Farben, Neocolor II-Stifte, Farbstifte, Marker, und eben auch die PITT Artist Brush Pens von Faber-Castell. Im Unterschied zu den Stabilos sind das keine wasserbasierten Stifte, sondern sie enthalten India Ink, d.h. sie sind nach dem Trocknen absolut wasserfest. Außerdem sind sie lichtecht und von der Farbe her sehr intensiv.

Die Farbskala wurde inzwischen auf 60 Farben erweitert. Man kann sie übereinander legen und damit Farbmischungen erzielen; außerdem lassen sich einzelne Bereiche dadurch abdunkeln, dass man sie mehrere Male übermalt. Und sie haben einen Vorteil gegenüber Acryl-, Gouache oder auch Aquarellfarben - die Stifte lassen sich am Abend problemlos wegräumen und sind schnell wieder vorgeholt!

1. November 2015

Abstrakt und Blau


Eigentlich gibt es zu dem Bild gar nicht viel zu sagen - außer dass ich hier mit dem Mischen von Ultramarine, Titanweiß und Schwarz herumgespielt habe und als Kontrast dazu den Orangeton genommen habe. 
Acrylfarben auf Acrylpapier.

27. Oktober 2015

Ritterzelt


Dieses Bild hat einen seltsamen Werdegang: Eigentlich wollte ich einen blauen Diamanten mit verschiedenen Blau-Türkis-Schattierungen malen, aber ich hatte vergessen, dass man das Blau mit Weiß und dann mit Grün mischen muss, um Türkistöne zu erhalten. Es war also nichts mit dem Diamanten.
Der Gegenstand, um den es ging, entwickelte sich weiter, nämlich zu etwas, was mich stark an die Ritterzelte aus dem Mittelalter erinnerte. 
Als das Bild aber fertig war, und ich es mir ansah, drängte sich immer mehr die Vorstellung von einem - wenn auch stark stilisierten - Ritterhelm in den Vordergrund...

25. Oktober 2015

Psychedelischer Schmetterling


Hier habe ich meinem Schmetterling einen Hintergrund verpasst, und zwar mit den Stabilo68 Stiften, die sich so wunderschön mit Wasser vermalen lassen. Sie sind so farbintensiv, dass man neben den Strichen oder gemalten Flächen Weißraum lassen muss, damit man transparente Farbverläufe erzeugen kann. Für den Schmetterling selbst habe ich die Anspitzreste der Neocolor II Stifte, die sich noch in meiner Palette befanden, genommen. 

21. Oktober 2015

Ein fremdartiger Stern


Wieder ein Bild, das ich mit den Neocolor II Stiften gemalt habe. Jedesmal bin ich erstaunt und fasziniert wegen der Intensität der Farben, die diese Stifte erzeugen! Eigentlich sollte es ja eine geometrische Figur werden, aber wie jeder sehen kann, ist hier die Geometrie ganz schön durcheinander geraten...

18. Oktober 2015

Schmetterling mit lila Flügeln


Malbücher für Erwachsene sind inzwischen auch in Deutschland stark im Kommen. Sie sind aber nicht gerade billig. Wer einen Pinterest-Zugang hat, findet dort viele Ausmal-Motive, unter anderem auch Schmetterlinge in verschiedenen Formen.
Im Moment ist mir eher nach entspannendem Ausmalen zumute - das geht aber bei mir nicht mit Acrylfarben, sondern da greife ich wieder zu meinen NeocolorII-Stiften bzw. den Anspitzresten, die sich noch auf meiner Palette finden. Es reicht aus, den Pinsel anzufeuchten und damit über die getrockneten Pigmente zu gehen, und schon kann man die leuchtenden Farben wieder mit ihm aufnehmen.

17. Oktober 2015

Grüne Künste


Grüne Künste - Acryl auf Aquarellpapier, Oktober 2015

Statt der Farbkombination Grün - Rot dieses Mal Grün- und Blautöne. Für das Bild hatte ich keine Vorzeichnung, sondern begann mit dem Auftupfen von Farbe an verschiedenen Stellen. Irgendwann bildete sich so etwas wie eine Meer- und Küstenlandschaft heraus. ...

13. Oktober 2015

Wild


Dies ist mein erstes größeres Acrylbild - das erste größere Bild überhaupt, wobei "groß" hier das DIN A4 Format meint. Es ist wieder mal in Rot- und Grüntönen gehalten. Ich nehme mir zwar vor, auch andere Farbkombinationen auszuprobieren, aber irgendwie kommt immer die Kombination Rot und Grün heraus. 
Als Belohnung für die harte Arbeitswoche hatte ich mir letzte Woche den Kauf einer Tube System3 Acrylfarbe gegönnt, und zwar das relativ dunkle Hooker's Green. Da der Laden, in dem ich die Farbe erwarb, gerade einen Markenwandel plant, wurden die System 3 Farben verbilligt angeboten.
Als ich die Tube dann anbrach, hatte ich den Eindruck, nicht Hooker's Green, sondern Smaragd-Grün vor mir zu haben. Nun ja. 
Irgendwie scheint mich das Motiv "Maske" oder "Kriegsfarbe" zu verfolgen, denn aus dem farbenfrohen Bodypainting, das ich bei Malbeginn vor Augen hatte, wurde ein grimmiges Kriegerportrait. ...

11. Oktober 2015

Blume in Orange


Nein, ich habe nicht aufgehört, mit Acrylfarben zu malen. Aber dieses mit Neocolor II gemalte Bild habe ich gestern im Ordner gefunden, in dem ich alle meine Bilder ablege, sorgsam in Plastikhüllen verstaut. Und da ich gerade an einem Acrylbild arbeite und das erst zeigen möchte, wenn es fertig ist, kam mir dieses "vergessene" Bild gut zupass. 
Ich finde Blumen aller Art wunderschön, und wenn ich Zeit habe, mache ich auch Photos von ihnen. Aber meine Blumenbilder sind alles andere als realistisch. Ich nenne sie Fantasieblumen - und sie entstehen in allen möglichen und unmöglichen Formen und Farben. 

8. Oktober 2015

Schwarzer Schwan


Ich hatte schon vor einiger Zeit mehrere Schwan-Skizzen gezeichnet, und wollte nun eine davon in ein Bild einbauen. Da ein Schwan eine ziemlich charakteristische Silhouette hat, wollte ich ihn als solche vor einem orangeroten Hintergrund darstellen. Mein Scanner gibt das Blau, das eigentlich ein dunkelblau ist und sich nur an einigen Stellen vom sonstigen Schwarz des Wassers abhebt, viel zu hell wieder. Was mir selbst gut an dem Gemälde gefällt, ist der rot-orangene Hintergrund. Dafür habe ich Zinnober (Billigmarke MacGeiz) und Kadmium Orange (Schmincke) verwendet. 

6. Oktober 2015

Buchzeichen #3


Von einem anderen Bild hatte ich noch diesen Streifen Aquarellpapier übrig. Irgendwie lud er dazu ein, mit Farben zu spielen - und in diesem Fall mit Schmincke College Violett und einem No-Name-Weiß. 
Die  College Acrylfarben sind die preiswertesten Acrylfarben von Schmincke; dennoch ist auf den einzelnen Tuben die Pigmentnummer angegeben, und die Farbe hat eine schöne cremige Konsistenz.
Demgegenüber war das No-Name-Weiß ziemlich wässerig, führte aber trotzdem in der Farbmischung noch zu einem annehmbaren Ergebnis. 

4. Oktober 2015

Gesicht eines Kriegers


Zu diesem Bild wurde ich inspiriert, als ich letzte Woche ein Video über "Bodypainting" sah - gleichzeitig hatte ich die Kriegsbemalung sowohl indianischer wie auch afrikanischer Völker vor Augen. Außerdem war ich, als ich das Bild konzipierte, wütend, aufgebracht und in etwas kriegerischer Stimmung. Da passte also irgendwie alles. ...

1. Oktober 2015

Fantasie-Schmetterling


Dieses Bild entstand, weil ich etwas testen wollte - wie man mit Transparentpapier Zeichnungen übertragen kann. Ich hatte mir ja eigentlich dafür das Transferpapier von Saral gekauft, fand aber zwei Sachen lästig: 1. schon allein beim Anfassen des Papiers bekam ich Graphitflecken an den Händen und 2. ich hatte den Eindruck, dass ich beim Übertragen der Zeichnung gar nicht sah, wohin ich die Zeichnung übertrug.
Ich war deshalb sehr neugierig, als ich zufällig beim Stöbern auf YouTube auf ein Video traf, bei dem Transparentpapier benutzt wurde, und zwar auf folgende Weise:
  1. Man überträgt die Umrisse der Zeichnung auf das Transparentpapier, indem man sie mit einem härteren Bleistift durchpaust.
  2. Dann dreht man das Transparentpapier herum und zieht auf der Rückseite die Striche mit einem sehr weichen, graphithaltigen Bleistift nach.
  3. Nun dreht man das Transparentpapier wieder herum, legt es auf den Maluntergrund und geht ein weiteres Mal mit einem harten Stift über die Umrisslinen.
Das Resultat ist eine sehr zarte, leicht zu radierende Zeichnung. Eventuell kann man der besseren Sichtbarkeit wegen noch Striche nachziehen, man hat jedoch eine gute Orientierung für Proportionen.

Für die Kolorierung des Schmetterlings nahm ich Zinnober und Karmnrot, für den Hintergrund Saftgrün. Je nach Auftrag werden die Acrylfarben deckend oder mehr transparent.

29. September 2015

Blaue Gebäude #3


Dieses Bild habe ich vor meiner "Acryl-Periode" gemalt, und zwar mit den NeocolorII Stiften und zwei alkoholbasierten Markern. Der eigentliche Zweck des Bildes war so eine Art Farbtabelle mit neuen Blautönen - da ich aber die üblichen Vierecke langweilig finde, habe ich ein paar Türme skizziert und sie in veerschiedenen Blautönen ausgemalt. 

27. September 2015

Blätter


Blätter. Acrylfarben auf Acrylpapier.

Ich finde Blätter faszinierend - die verschiedenen Formen, die Farben jetzt im Herbst, wie sie langsam braune Stellen bekommen. 
Ich finde aber auch faszinierend, welche Farbmischungen sich aus Karmesinrot und gebranntem Umbra, Saftgrün und Gelbem Ocker herstellen lassen. Und dass es mir langsam zu gelingen scheint, auch mit einem runden Pinsel einigermaßen genau zu arbeiten, und zwar nicht nur mit meiner starken linken Hand, sondern auch mit meiner rechten, die ich zwar zum Schreiben verwende, aber eben nicht zum Zeichnen und Malen. 
Ich ertappe mich auch immer häufiger dabei, wie ich im Internet die Listen mit Acryl-Farbtuben durchgehe und überlege, ob ich mir nun eher ein Hooker's Green oder ein Cadmium Red besorgen soll, oder ob ich überhaupt Farben brauche und nicht meine vorhandenen erst aufbrauchen soll. ... Nun ja.

24. September 2015

Der Jäger


Der Jäger. Acryl auf Aquarellpapier.

Am Anfang waren die Dreiecke und der Wille, aus Weiß und Ultramarin verschiedene Blautöne zu mischen, und dies auf einem orangegelben Untergrund. Zunächst war es schwierig, mit Ultramarin zu decken. Ich erinnerte mich, dass man zuerst auf einem farbigen Untergrund Weiß auftragen soll, und dann darüber die ausgewählte Farbe. Das hat dann auch besser geklappt.
Im Laufe des Malprozesses wurde dann aus den Dreiecken eine Art jagende Fledermaus. 

Osterhasen-Schlüsselanhänger

  Niedlicher Osterhof Schlüsselanhänger von ullahennig Trotz des Übersetzungsfehlers (es handelt sich natürlich um einen Osterhasen un...