Ich benütze gerne geometrische Formen, wenn ich Farbmischungen ausprobieren will. Hier habe ich außer Schwarz alle meine Acrylic Ink Farben eingesetzt: Magenta, Cyan und das Zitronengelb. Die grünen Flecke sind das Ergebnis des Übereinanderlegens von Gelb und Blau. Am Schluss habe ich dann noch die Formen mit einem Staedtler Pigmentliner dekoriert - mit Linien und Kringeln.
3. April 2016
31. März 2016
Dschungelgeheimnis
Hier habe ich mich am Mixen von Grüntönen versucht - mit Cyan und Lemon Yellow. Dabei habe ich den Fehler gemacht, das Cyan in das Gelb zuträufeln, und nicht umgekehrt - was dazu führte, dass ich mehrmals Gelb nachtropfen musste, bis ich einigermaßen grün aussehende Farbtöne erreichte. Die roten Farbtupfer habe ich mit einem alkoholbasierten Marker hinzugefügt und am Schluss noch Linien mit meinem Staedtler Pigmentliner gezeichnet.
30. März 2016
Feuer und Eis
Dies ist das zweite Bild, das ich mit meinen Acrylic inks gemalt habe. Zu Anfang des Malprozesses hatte ich kein bestimmtes Ziel vor Augen, sondern wollte verschiedene Farbkombinationen von Magenta und Cyan mit verschiedener Farbintensität ausprobieren. Dabei habe ich davon profitiert, dass diese Farben wasserfest auftrocknen und übermalt werden können, ohne dass sich die Farbe, die zunächst aufgetragen wurde, wieder anlöst. Gestaltet man den zweiten Farbauftrag mit mehr Wasser etwas durchsichtig, so lassen sich Farbkombinationen erzielen.
Je mehr ich an dem Bild malte, umso deutlicher nahm eine bestimmte Vorstellung vor meinem inneren Auge Gestalt an: die von feurigen Lavaströmen, die einen eisigen, steinigen Berg hinunterströmen.
27. März 2016
Ein neues Abenteuer: Acrylic ink
Raute. Acrylic ink auf Aquarellpapier
Bis vor einigen Tagen hatte ich noch nie was von Acrylic ink gehört. Acrylic ink wird hauptsächlich bei Airbrush-Arbeiten verwendet, aber man kann sie auch mit der Feder oder dem Pinsel verwenden. Sie ist lichtecht und trocknet wasserfest nach dem Auftragen auf.
So weit so gut. Meine Neugierde war geweckt, aber natürlich gingen mir Gedanken durch den Kopf wie "Du hast doch schon so viel Malsachen, brauchst du dieses Zeug wirklich?" Also beschränkte ich meine Neugier erst mal auf das Ansehen von entsprechenden YouTube-Videos. Dann kam die Woche vor Ostern, und ich beschloss, mir einfach ein Ostergeschenk zu machen. Ich kaufte vier kleine Fläschchen mit Pipetten im Deckel, und zwar die Farben Cyan, Magenta, Zitronengelb und Schwarz und trug meine Beute freudig gespannt nach Hause.
Dann dauerte es doch zwei Tage, bis ich tatsächlich mit den Farben malte, und zwar zunächst nur mit Cyan und Zitronengelb. Je nach zugefügtem Wasser verändern sich die Blautöne; und natürlich lassen sich mit ein klein wenig Blau und mehr Zitronengelb auch sehr schöne Grüntöne mischen. Die Farben lassen sich problemlos in die Palettennäpfe eintropfen und dann mit dem Pinsel auftragen. Da sie wasserfest antrocknen, konnte ich problemlos die hellen Stellen übermalen. Ganz am Schluss fügte ich noch die schwarzen Linien mit meinem Staedtler pigmentliner dazu.
Kurzum - ich bin begeistert!
23. März 2016
Goldene Tafeln
Dieses Mal griff ich auf meine Acrylfarben zurück, mit dem Ziel, Farbmischungen auszuprobieren und das genauere Malen mit dem Pinsel zu üben. Allerdings ist der Hintergrund, auf dem diese goldenen Tafeln liegen, mit den Colorex-Farben gemalt.
Ich hatte ja immer die Meinung vertreten, Acrylfarben seien eher nicht so meine Sache, aber ich fange an zu glauben, dass sich das ändern könnte. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, sie doch nicht mehr ganz so links liegen zu lassen...
20. März 2016
Grüne Lianen
Ich hatte mal wieder Lust auf ein abstraktes Bild, und zwar ein monochromes. Dieses Mal wählte ich die Farbe grün und trug sie in verschiedenen Helligkeitsstufen auf (ach ja, ich hab's vergessen: Das Medium ist wieder Colorex-Tinte). Ich mischte das Grün mit Schwarz und Gelb, z.T. auch mit Blau.
Ich finde die Farben wunderschön - der einzige Wermutstropfen ist, dass sie nicht lichtbeständig sind und im Sonnenlicht mittelfristig verblassen werden. Die Colorex-Tinten haben ja keine Pigmente als Grundlage, sondern Farbstoffe. Sie verhalten sich daher ähnlich wie die alkoholbasierten Marker (Copics, Shin Han Touch Marker u.ä..
18. März 2016
Ring aus Steinen
Ich habe ein weiteres Fläschchen meines Colorex-Starter-Sets aufgemacht - dieses Mal war die Farbe "Springgreen" (Frühlingsgrün) dran, ein sehr intensives Grün, wie man deutlich sieht. Ich habe es dann noch mit Gelb überzogen. Für den Ring aus länglichen Steinen war noch etwas Magenta da, das ich ebenfalls mit Gelb überzog. Dann nahm wieder meine Experimentierfreude überhand, und ich griff zu der Palette mit den Farbresten, die ich aus den Anspitzresten meiner Neocolor II Stifte produziert hatte. Und siehe da, selbst nach einigen Wochen war die Farbe immer noch kräftig! Das Ganze zeigt, dass man sehr gut verschiedene wasserlösliche Medien miteinander kombinieren kann!
16. März 2016
Troll
Wie man unschwer erkennen kann, ist dieser Troll eine Version des kleinen rosafarbenen Monsters. Der kleine Kerl hat einen Kopf und ein Gesicht bekommen, und trägt jetzt Hemd und Hose. Dennoch ist die Pose dieselbe.
Außerdem habe ich hier die Farbe "Gelb" ins Spiel gebracht (d.h. ich habe das kleine Fläschchen Gelb, das im Starter-Set war, geöffnet) und sie mit Magenta gemixt. Dadurch entsteht ein schöner Rotton. Die Felsen habe ich ebenfalls in rot und gelb eingefärbt, fand aber doch die Farben etwas zu schreiend und unnatürlich. Kurzerhand griff ich mir eine Tube Indisch-Rot Tempera, drückte ein klein bisschen Farbe aus der Tube in ein kleines Plastikgefäß und vermischte sie in diesem Gefäß mit Wasser. Das Resultat ließ sich dann problemlos mit einem Pinsel auftragen, mit dem Ergebnis, dass aus dem schreienden Gelb-Rot ein angenehmeres aber immer noch intensives Orange-Braun-Rot wurde. Interessant, nicht?
13. März 2016
Diamant in Blau und Pink
Dieses Mal sind die Grundfarben Ultramarin dunkel von Ecoline und das gute alte Magenta von Colorex. Ziel war, mit Verläufen zu experimentieren. Dazu habe ich zwei Pinsel benutzt - einen Wassertankpinsel zum Auftragen der Farbe und einen Aquarellpinsel, mit dem ich klares Wasser aufnahm und damit die aufgetragene Farbe verwischte. Mit diesem Pinsel habe ich auch die Stellen, auf die ich Farbe auftrug, vorher etwas angefeuchtet.
Bemerkenswert ist, dass es sich bei dem Magenta noch um Restfarbe vom Tag zuvor handelte und ich die blaue Farbe aus dem Deckel des Fläschchens entnahm, das ich zuvor leicht geschüttelt hatte. Ich bin immer wieder verblüfft, wie kräftig diese Aquarelltinten /-tuschen sind und wie wenig man davon braucht.
10. März 2016
Kleines Rosa Monster
Dieses kleine rosa Monster ist dem kleinen blauen Monster ähnlich, das ich im vergangenen Dezember gemalt habe. Ihr könnt es hier sehen:
Die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr: Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mehrere dieser kleinen Kerlchen zu produzieren, wobei sie in Kleinigkeiten von einander abweichen: in der Kleidung, Farbe, Haar, Augen etc.
Technisch gesehen mache ich das so: Ich pause das Original ab, nehme dann auf dem Transparentpapier die gewünschten Änderungen vor und übertrage dann wieder das Ergebnis entweder per Fensterscheibe oder provisorischem Lichttisch auf das Aquarellpapier.
Das gibt mir die Möglichkeit, mit Veränderungen zu experimentieren, die sowohl die Zeichnung wie auch die Farbgebung betreffen.
8. März 2016
Koi in Orange
Hat man sich neue Farben gekauft, wird sehr stark empfohlen, sogenannte "colour-charts", also Farbtabellen anzulegen, in denen man die gemischten Farbtöne festhält. Ich bin kein Freund solcher formalisierten Tabellen, möchte aber schon gerne wissen und auch dann festhalten, welche Farben bestimmte Mischungen ergeben. Deshalb habe ich mir - inspiriert durch Bilder, die die Mischungen für Copics veranschaulichen - folgendes Vorgehen überlegt:
Ich pause auf Transparentpapier dafür geeignete Zeichnungen durch und erstelle so quasi aus einer Zeichnung mehrere Malvorlagen. Diesen Koifish habe ich z.B. schon mal mit Farbstiften koloriert; im aktuellen Fall verwendete ich die Colorex-Farben Magenta, Orange Mars und Sepia.
Beim Durchpausen verfolge ich noch ein zweites Ziel: ich spiele mit der Vorlage herum und verändere sie an bestimmten Stellen. Bei diesem Bild habe ich die Form der linken Flosse verändert und alles andere gleich gelassen. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass ich beim nächsten Mal die Krümmung der Schwanzflosse verändere usw.
6. März 2016
Ausgang nach Nirgendwo
Geht es euch auch so, dass ihr ein Bild malt, gar nichts besonders dabei im Sinn habt, und dann das fertige Bild anschaut und es dann eine bestimmte Bedeutung für euch hat?
Als ich dieses Bild malte, ging es mir eigentlich nur darum, zu schauen, was passieren würde, wenn ich meinem Colorex-Magenta ein bisschen Schwarz (Ivory Black) dazufügen würde. Das Ergebnis seht ihr hier - Dunkelviolett /-lila. Als ich das fertige Bild vor mir sah, sah ich ganz deutlich eine enge Höhle mit Säulen vor mir, und einem schwarz-violetten Loch, das einen Ausgang darstellen könnte, oder einen Übergang in einen noch dunkleren Raum, also einen Ausgang nach Nirgendwo.
3. März 2016
Nur zwei Farben
Da ich im Moment ja so von meinen flüssigen Wasserfarben Colorex und Ecoline begeistert bin, dachte ich mir: wenn Aquarellstifte gehen, warum dann nicht Colorex? Und zwar nur zwei - Magenta und Cyan. Ich wollte wissen, welche Farbnuancen ich durch Mischen erzeugen kann.
Das Ergebnis sieht man hier. Das Papier hat zwar ein bisschen gelitten, aber die Farben finde ich trotzdem sehr schön - verschiedene Blautöne (durch Zugabe von magenta kann man den leichten Türkiston von Cyan etwas wegnehmen, und auch verschiedene Rot- bzw. Violett-Töne.
1. März 2016
Blaues Schneckenhaus
In diesem Bild arbeitete ich mit zwei verschiedenen flüssigen Aquarellfarben - einmal den "Colorex"-Farben von Pebeo, genauer gesagt, der Farbe Magenta, und mit Ultramarin dunkel von Ecoline. Ecoline habe ich entdeckt, als ich schon mein Starter-Set der Colorex-Farben gekauft hatte. Sie wird in eckigen Fläschchen angeboten, die mehr an Tintenfässer erinnern, und ist mit 3 Euro erheblich billiger als das Colorex-Fläschchen.
Hier habe ich mich am Mischen der zwei Farben versucht - wie man sieht, bekommt man mit zwei Farben einen erstaunlichen Farbreichtum hin. Freilich muss ich zugeben, dass die Mischergebnisse nicht immer gewollt waren - hier muss ich noch mehr experimentieren. Zeitweise läuft das ab wie beim Kochen oder in der Chemie-Stunde - ein Tropfen hiervon auf den Tropfen von der Farbe, nein, das ist es noch nicht, also ein bisschen mehr von dem usw. Macht sehr viel Spaß!
28. Februar 2016
Vogel mit Heckenrosen
Zusätzlich zu meinen Aquarellstiften (Albrecht Dürer von Faber-Castell) verwendete ich hier meine Stabilo68 Filzstifte, die sich ebenfalls mit Wasser aktivieren lassen, was dann sehr intensive Farbtöne ergibt.
25. Februar 2016
Lila Explosion
Lila Explosion. Colorex Aquarelltinte auf Aquarellpapier
Heute habe ich es getan - ich habe mir ein Starter-Set Colorex-Farben von Pebeo gekauft. Das sind flüssige Aquarellfarben, die in kleinen Fläschchen angeboten werden. Man bekommt im Starter-Set drei Pipetten mitgeliefert, mit denen man die Farbe aus den Fläschchen und dann auf die Palette bringt.
Hier habe ich Magenta und Cyan genommen, gemischt, Wasser dazugefügt, kurzum - herumexperimentiert. Je mehr Wasser man hinzufügt, umso heller und transparenter werden die Farben. Man kann sie auch direkt aus dem Fläschchen verwenden, aber dann sind sie sehr dunkel.
Aufgetragen habe ich die Farben mit meinem Wassertank-Pinsel.
Nach diesem ersten Versuch habe ich Lust darauf, weitere zu unternehmen. Der einzige Nachteil ist, dass diese Farben nicht lichtecht sind. Wenn ich die Bilder also ausstellen oder an meine eigene Wand hängen will, muss ich sie fixieren mit einem UV-Filter-Spray. Aber das ist noch lange hin - zunächst habe ich einfach nur Spaß!
23. Februar 2016
Bunte Libelle
Ich fand das Ausmalbild dieser Libelle auf einer Website mit frei zur Verfügung stehenden Libellen und anderen Insekten. Dieses Mal stellte ich mit klopfendem Herzen (Druckerstau, Druckerstau!) meinen Drucker auf die Probe und ließ ein Blatt Zeichenkarton durchlaufen - nicht den ganz dicken, aber immerhin einen, der nicht so empfindlich auf die angefeuchteten Aquarellstiftfarben reagieren würde wie normales Kopierpapier. Und siehe da - er nahm den Zeichenkarton anstandslos!
Mit dem Ausmal-Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden, aber da ist doch eine Sache, die mich im Nachhinein stört und die ich so nicht mehr machen würde - der dunkelbaue Fleck auf dem Rücken der Libelle. Er stellt einen zu großen Kontrast zu den übrigen Farben da.
21. Februar 2016
Grüne Türmchen
Hier habe ich ein weiteres Experiment angestellt (ich liebe Experimente!): Aquarellstifte kurz in Wasser eingetaucht (ganz leicht, nur eine kleine Berührung) und dann die Farbe auf Acrylpapier aufgetragen.
Diese Methode frisst natürlich die Stifte förmlich auf - aber ich wollte erstens wissen, ob die Kombination von Aquarellstiften und Acrylpapier überhaupt funktioniert und dann zweitens wie. Außerdem habe ich hierfür zum größten Teil die preiswerten Mondeluz-Aquarellstifte von Koh-i-Noor verwendet.
18. Februar 2016
Die Rosen-Feen
Die Ausmalvorlage für die Rosen-Feen habe ich auf Pinterest gefunden. Da ich ein Faible für das Fantastische und damit auch für Feen habe, konnte ich nicht widerstehen. Dieses Mal habe ich meine Aquarellstifte zunächst "trocken" verwendet und bin dann mit den angefeuchteten Q-tips drüber gegangen. An einigen Stellen habe ich die Aquarellstifte kurz in den Wassertropfen getaucht und dann die feuchten Pigmente direkt aufgetragen. Damit lassen sich sehr gut Schattierungen erzeugen.
Bei dem vielen Grün wurde mir dann klar, dass ich doch vielleicht meine Grüntöne noch ergänzen könnte und habe dann immer wieder auf meine Faber-Castell-Farbtabelle geschaut.
Ich kenne ja einen Ort, wo man diese Stifte relativ preisgünstig erwerben kann - zufälligerweise lässt sich dieser auch bequem auf dem Rückweg von der Arbeit ansteuern. Nun ja...
16. Februar 2016
Farbenglück
Mir stand mal wieder der Sinn nach einem abstrakten farbenfrohen Bild. Die Linien waren schnell auf Zeichenkarton geworfen, und dann begann der Spaß des Ausmalens mit meinen Aquarellstiften. Die Stiftspitze kurz an den Wassertropfen gehalten und dann die Farbe aufgetragen - das Ergebnis ist sogar nicht aquarellig!
14. Februar 2016
Lila Blumen
Wie schon einmal erwähnt: Das Ausmalen von sogenannten "colouring pages" ist zu einem fixen Bestandteil meiner künstlerischen Praxis geworden. Es wirkt nicht nur sehr entspannend nach einem harten Arbeitstag, sondern es schärft auch das Bewusstsein für Farbe, Farbübergänge und generell den Umgang mit meinen Aquarellstiften. Diese Vorlage habe ich auf Pinterest gefunden. Vielen Dank dem unbekannten Künstler, der sie gestaltet hat!
11. Februar 2016
Bärenkopf - finale Fassung
Hier der Bärenkopf in der finalen Fassung. Hier habe ich an den meisten Stellen die Aquarellstifte trocken aufgetragen und dann mit dem q-tip verwischt. An einigen Stellen habe ich aber auch die Aquarellstifte kurz in einen Tropfen Wasser getaucht und dann damit Akzente gesetzt - etwa um das Auge herum und unter den Ohren.
9. Februar 2016
Das Blumen-Ei
Als ich die Malvorlage für dieses Ei auf Pinterest sah, wusste ich, dass ich es ausmalen musste - das Ei ist ein Symbol des Frühlings (Ostern ist in acht Wochen!). Der Frühling liegt ja auch schon in der Luft - in Form von Haselpollen, was mir als Pollenallergikerin natürlich auf der einen Seite sehr lästig ist, auf der anderen Seite freue ich mich aber über diese ersten Zeichen des Vorfrühlings!
7. Februar 2016
Work in Progress - Bärenkopf
Nun wird sich jeder fragen: Wozu die Linien? Nun, ursprünglich hatte ich mal vor, einen Zentangle-Bärenkopf zu gestalten, deshalb die geinkten Linien. Als ich aber dann die Linien kolorierte, lief es immer mehr auf einen - wenn nicht realistischen, aber doch semirealistischen Bärenkopf hinaus. Ich tröste mich damit, dass man die Linien dann eh nicht mehr do deztlich sehen wird. ...
Das Ganze ist mit Aquarellstiften auf Zeichenkarton gemalt. Je länger ich jetzt mit den Stiften arbeite, umso mehr frage ich mich, wie diese so lange unbeachtet in ihren Schächtelchen liegen konnten. Ich finde es faszinierend, was man alles mit diesem medium gestalten kann!
Das Ganze ist mit Aquarellstiften auf Zeichenkarton gemalt. Je länger ich jetzt mit den Stiften arbeite, umso mehr frage ich mich, wie diese so lange unbeachtet in ihren Schächtelchen liegen konnten. Ich finde es faszinierend, was man alles mit diesem medium gestalten kann!
4. Februar 2016
Karussellpferd
Als ich die Ausmalseite mit dem Karusselpferd sah, konnte ich nicht widerstehen - ich musste sie ausdrucken und mich mit meinen Aquarellstiften hier austoben. Blaue Pferde sind natürlich völlig unrealistisch, aber ich hab's eh mit dem Realismus nicht so.
Die Farbe "Blau" steht ja für Romantik und Mysteriöses. Es handelt sich hier also gewissermaßen um ein Traumpferd, das tagsüber an seine Karusselstange gefesselt ist, nachts aber sich davon befreien kann und durch die dunklen Straßen galoppiert.
2. Februar 2016
Rote Tulpe
Rote Tulpe. Aquarellstifte auf Zeichenkarton
Als ich kürzlich meine restlichen Zeichenkarton-Blätter durchzählte, stieß ich auf eine schon ziemlich alte Bleistiftzeichnung - eine Tulpe. Da ich meine Aquarellstifte auch vor kurzem wiederentdeckt hatte, beschloss ich, die Zeichnung mit eben diesen Stiften zu kolorieren (in diesem Zusammenhang könnte man auch von "malen" sprechen). Irgendwie ist es schon befriedigender, eigene Werke zu kolorieren / malen, aber dies ist auch eine Zeitfrage, denn das Entwerfen von Motiven und das Ausarbeiten nimmt einige Zeit in Anspruch, die ich unter der Woche nicht häufig habe.
Ich tröste mich auch damit, dass auch das Ausmalen fremder Zeichnungen / Lineart einen nicht unbeträchtlichen Lerneffekt hat, was Farbgefühl und auch den Umgang mit Stift, Wasser und Q-tip betrifft. ...
30. Januar 2016
Abstraktes Regenbogenfarben-Rad
Sie schlumnerten lange in meiner Kiste mit Kunstmaterialien vor sich hin, aber jetzt habe ich sie wieder zum Leben erweckt - meine Aquarellstifte! Ich wusste schon gar nicht mehr, welche Farben ich hatte - und war dann doch positiv überrascht.
Ich tendiere ja dazu, Medien nicht gerade so zu benutzen, wie sie benutzt werden sollten. Man soll die Aquarellstifte nur wenig in Wasser tauchen und mit den kräftigen Farben sparsam umgehen. Ach was! Ich liebe eben kräftige, ausdrucksstarke Farben! Ich bin aber dazu übergegangen, nur ganz wenig Wasser aus einem Tropf-Fläschchen auf meine Palette zu tropfen und die Stifte dann nur ganz leicht und nur ganz kurz mit dem Wassertropfen in Verbindung zu bringen - das reicht auch schon, um diese kräftigen Farben zu erzeugen. Was mich freut, ist, dass man - oder zumindest ich - keinen Unterschied zwischen den hochklassigen Farben der Albrecht-Dürer-Stifte und den preiswerten Mondeluz.-Stiften der Firma Koh-i-Noor erkenne.
Wer sich über die Struktur des Hintergrundes wundert . nun ich habe die Lines auf ganz normalem Kopierpapier ausgedruckt, und das hat sich ein wenig gewellt, Nun ja....
Ich tendiere ja dazu, Medien nicht gerade so zu benutzen, wie sie benutzt werden sollten. Man soll die Aquarellstifte nur wenig in Wasser tauchen und mit den kräftigen Farben sparsam umgehen. Ach was! Ich liebe eben kräftige, ausdrucksstarke Farben! Ich bin aber dazu übergegangen, nur ganz wenig Wasser aus einem Tropf-Fläschchen auf meine Palette zu tropfen und die Stifte dann nur ganz leicht und nur ganz kurz mit dem Wassertropfen in Verbindung zu bringen - das reicht auch schon, um diese kräftigen Farben zu erzeugen. Was mich freut, ist, dass man - oder zumindest ich - keinen Unterschied zwischen den hochklassigen Farben der Albrecht-Dürer-Stifte und den preiswerten Mondeluz.-Stiften der Firma Koh-i-Noor erkenne.
Wer sich über die Struktur des Hintergrundes wundert . nun ich habe die Lines auf ganz normalem Kopierpapier ausgedruckt, und das hat sich ein wenig gewellt, Nun ja....
28. Januar 2016
Fisch mit goldenem Ball
Wie man unschwer erkennen kann, gibt es gewisse Ähnlichkeiten mit dem Fisch in meinem letzten Blogpost. Ich habe quasi eine Kopie mit Änderungen erzeugt, indem ich Transparentpapier über die erste Version gelegt habe und auf diesem Papier die Änderungen direkt eingezeichnet habe.
Dann habe ich wieder mal meinen provisorischen Leuchttisch in Betrieb genommen und die neue Zeichnung auf Zeichenkarton übertragen.
Dieses Verfahren scheint mir gut dafür geeignet zu sein, mit Varianten herum zu spielen, die dann dem Wesen einen anderen Charakter verleihen - Anordnung der Augen und der Pupille, der Arme, Änderung von Flossen.
26. Januar 2016
Fischfrau
Bei der Bildersuche über Google kann man Stunden verbringen, und als ich das Wort "Fish" eingab, stieß ich auf hunderte von Photos wunderbar exotisch-farbiger Fische. Dadurch animiert beschloss ich, eine eigene Fisch-Figur ins Leben zu rufen - eine bunte Fischfrau mit großen Augen, roten Lippen und zwei Armen. Als Körperschmuck trägt sie blaue, grüne und rote Punkte, die ich mit meinen Stabilo-Finelinern auf ihren Körper gezaubert habe.
24. Januar 2016
Pferd im vollen Lauf - finale Version
Dies ist die finale Version des Pferdes in vollem Lauf. Ich muss zugeben, dass die Hufe eindeutig ein Schwachpunkt sind (ich habe auch von Künstlern gehört, die die Pferde in hohem Grass darstellen, damit sie sich nicht mit dem Zeichnen oder Malen der Hufe herumplagen müssen). Ich habe mir jedoch vorgenommen, in den kommenden Wochen daran zu arbeiten - genügend gute Vorlagen gibt es ja.
21. Januar 2016
Grüne Krautfee
Es gibt auf deviantart eine Gruppe, die sich "color-me-club" nennt und die eine Fundgrube für lineart zum Kolorieren ist. Da es sich bei dieser Fee um so was wie eine Gemüse- oder Krautfee (Kohl-Fee?) zu handeln scheint, bot es sich an, hier alle Grüntöne zu verwenden, die mir zur Verfügung stehen. (Das ist dann übrigens so ein Moment wo man sich wünscht, mehr davon zu haben - aber leider ist auch in Berlin der Künstlerbedarfs-Laden nicht eben um die Ecke).
20. Januar 2016
Pferd im vollen Lauf
Eines meiner Kunstziele für das Jahr 2016 ist es, Pferde besser zeichnen und auch mit Farbstiften besser malen zu können. Ich habe ein Buch mit dem Titel "Draw 50 horses" (Zeichne 50 Pferde), mit 50 Vorlagen, die ich mindestens einmal, optimalerweise aber mehrmals bis Ende des Jahres gezeichnet haben will.
Hier habe ich zunächst eine grobe Skizze erstellt und diese dann auf Transparentpapier verfeinert und dann auf Zeichenkarton übertragen und geinkt. Die Anatomie ist nicht ganz richtig - die Hufe sind fürchterlich, und das Pferd ist in der Mitte zu kräftig, der Kopf eventuell etwas zu klein. Ich wollte mich aber nicht allzulange mit dem Zeichnen aufhalten, denn es geht mir auch darum, den Körper des Pferdes mit meinen Buntstiften herauszuarbeiten. Wie man sieht, sind bestimmte Teile des Pferdes noch nicht fertig (z.B. die Vorderfüße, und auch die Hinterbeine müssen noch mehr herausgearbeitet werden.
18. Januar 2016
Koi Nr. 3
Nachdem ich mit dem Einhorn den Focus aufs Schattieren und die Farbauswahl gelegt hatte, wollte ich wieder zurück zum Selbst-Zeichnen und dann Kolorieren. Da ich immer noch von den Koifischen fasziniert war, wählte ich wieder einen Koifish als Motiv.
16. Januar 2016
Das Einhorn
Einhorn. Polychromos-Farbstifte auf Zeichenkarton
Ich liebe Fantasygestalten, und ich liebe Pferde. Also habe ich mir die Malvorlage für das Einhorn ausgedruckt, sie per Durchdrücken auf meinen Zeichenkarton übertragen und nahezu alle meine blauen Polychromos-Stifte dafür verwendet. Eines meiner Zeichnen-Ziele ist es, eigene Malvorlagen mit Pferden zu erstellen, und dafür ist das Durchdrücken durchaus eine gute Übung, weil man dadurch ein Gefühl für Größenverhältnisse bekommt.
Und ich bin immer noch fasziniert, wie gut das Verwischen der Farben mit Baby-Öl klappt! Endlich kann ich meine Vorliebe für kräftige Farben und fürs Detail miteinander verbinden!
12. Januar 2016
Blauer Koi
Ich weiß nicht, ob es überhaupt blaue Koifische gibt - aber das war mir beim Malen ziemlich egal. Ich wollte mit meinen Blautönen herumspielen, mehr nicht. Ich liebe die Farbe blau - und gibt es nicht wunderbar verschiedene Blaus? Und dieses Mal habe ich mich an ein größeres Format herangetraut - eine DIN A4 Seite Zeichenkarton.
10. Januar 2016
Die Frau in Rot
Für den Monat Januar habe ich den Schwepunkt meiner künstlerischen Aktivitäten auf das Malen mit Farbstiften gelegt und wechsle hierbei zwischen eigenen kolorierten Zeichnungen und dem Ausmalen von Malvorlagen aus dem Internet ab. Hier handelt es sich um eine Malvorlage, die ich von Pinterest heruntergeladen habe, um den Umgang mit verschiedenen Rottönen zu üben.
Den Kreis hinter dem Kopf der Frau in Rot habe ich mit meinen Stabilo-Finelinern koloriert - das Design ist so kleinteilig, dass ich es mit den Buntstiften nicht geschafft hätte.
8. Januar 2016
Rosa Koi Nr. 2
Koi. Polychromos-Buntstifte auf Zeichenkarton
Nach dem Ausmalen einer Malbuch-Seite mit Buntstiften und Babyöl hatte ich Lust darauf, selbst zu zeichnen und dann das Gezeichnete auszumalen. Ein Koifisch kam mir in den Sinn, Ich hatte ja schon mal einen ähnlichen Koifisch gemalt, und zwar mit NeocolorII-Farben. Das Ergebnis können Sie hier sehen.
Mit Buntstiften lässt sich ganz anders malen als mit den NeocolorII-Farben und einem Pinsel. Hier habe ich mal meine Rottöne ausprobiert. Da die Polychromos-Stifte auf Ölbasis hergestellt werden, lassen sie sich besonders gut mit Öl vermalen (Die Firma Faber-Castell empfiehlt Baby-Öl!).
5. Januar 2016
Blaue Fee
Einerseits wird das Ausmalen von Malbuch-Seiten nicht gerade für eine künstlerische Aktivität gehalten. Andererseits kommen hier in Deutschland immer mehr Malbücher für Erwachsene auf den Markt, und Psychologen betonen die therapeutische Wirkung des Ausmalens: Es mindert den Stress, versetzt die Leute in einen Zen-Zustand und was auch immer.
Für mich aber ist es eine Tätigkeit, die mich im Umgang mit meinen Farbstiften weiter bringt. Ich kann mich voll und ganz auf die Farbe konzentrieren - hier z.B. auf verschiedene Blautöne. Hier ist nämlich eine ganze Farbpalette enthalten: Ultramarin, kobaltblau, Blauviolett, Delfter Blau. Als Blendmittel habe ich wieder mein geliebtes Babyöl verwendet, und zwar mit q-tips und eben nicht mit einem Pinsel aufgetragen.
3. Januar 2016
Lady mit Kapuze
Lady mit Kapuze. Farbstifte auf Zeichenkarton
Ich bin lange der Frage nachgegangen, wie man zum einen die Farbstifte kräftiger auf dem Untergrund wirken lässt und zum anderen schöne Farbübergänge erzeugt. Ich hab's mit Alkohol probiert - der war dann so schnell verflogen, dass ich ständig am Eintauchen und Drüberwischen war. Jetzt habe ich eine für mich ideale Art und Weise gefunden: Ich habe etwas Babyöl in einen kleinen Behälter abgefüllt und benütze q-tips zum Auftragen.
Ein erstes Ergebnis sieht man hier . ein Frauenportrait mit Kapuze.
31. Dezember 2015
Regenbogenfarben
Regenbogenfarben. NeocolorII auf Aquarellpapier
Nach dem Experimentieren mit Lasuren hatte ich Lust, wieder zu den starken und satten Farben zurückzukehren. Voilá - hier sind sie! In diesen manchmal sehr grauen Wintertagen tut es gut, solche Farbexplosionen anzusehen.
27. Dezember 2015
See-Monster
See-Monster. NeocolorII auf Aquarellpapier
Ziel war auch hier, mit Lasuren zu arbeiten. Das Monster selbst entsprang meiner Fantasie - die Form ergab sich aus einer locker hingeworfenen Skizze. Zugegebenermaßen musste ich mich richtig dazu zwingen, möglichst wenig Farbe aufzunehmen um diese dann schichtweise aufzutragen. Und ich musste mich zur Geduld zwingen - denn wenn man zu früh die nächste Schicht aufträgt, nimmt man mit dem Pinsel eher Farbe weg als dass man sie dazufügt.
23. Dezember 2015
Seltsame Blätter
Eigentlich liebe ich ja kräftige Farben, deshalb waren mir Aquarellfarben auch immer suspekt. Aber ich wollte jetzt herausfinden, wie man die NeocolorII Farben auch in der Art von Aquarellfarben benützen kann. Und tatsächlich - es geht. Mit viel Wasser verdünnt, lassen sich richtige Lasuren auftragen.
Bei diesem Bild malte ich auf Acrylpapier. Hier lässt sich die Farbe der NeocolorII-Stifte sehr schön bewegen, verdünnen, auf dem Papier mischen. Interessant! Und glücklicherweise habe ich noch ein paar Blatt eines Acrylpapier-Blockes übrig. ...
Ich werde mich erst nach den Feiertagen wieder melden und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern Fröhliche Weihnachten, kreative und friedvolle Feiertage und erholsame Zeit mit Freunden und Familie.
18. Dezember 2015
Blaue Blume
Bei diesem Bild habe ich versucht, mit den NeocolorII Farben wie mit Aquarellfarben zu arbeiten, d.h. von hell nach dunkel. Die Pigmente dieser wasserlöslichen Wachsmalkreiden sind so kräftig, dass sie selbst in verwässertem Zustand noch leuchten. Man kann die Farbe transparent in mehreren Schichten auftragen, wobei man darauf achten muss, dass die vorherige Schicht schon getrocknet ist.
16. Dezember 2015
Geschwungene Äste
Geschwungene Äste. Neocolor II auf Aquarellpapier
Bei diesem Bild habe ich mich nur auf eine limitierte Auswahl von Farbtönen konzentriert. Im Prozess stellte sich heraus, dass der Hintergrund erst Schritt für Schritt die richtige dunkle Färbung annahm, die dann wiederum die hellen Farbtöne so richtig "knallen" lässt! Das Gute ist, dass die NeocolorII Farben sich auf dem Papier wunderbar übermalen und mischen lassen.
13. Dezember 2015
Das kleine blaue Monster
Ich war auf der Suche nach etwas, was leicht zu zeichnen war und was es mir ermöglichte, mich auf die Farben zu konzentrieren, und fand dieses kleine Monster. Ich änderte die Vorlage etwas ab und übertrug sie auf das richtige Papier.
Da Blau eindeutig meine Lieblingsfarbe ist, malte ich das Monster in Blautönen. Für den Hintergrund nahm ich verschiedene Gelb- und verschiedene Orangetöne. Das Gute bei den Neocolorstiften ist ja, dass man sie immer wieder anfeuchten und neu vermalen kann (das kann manchmal auch zum Fluch werden, wenn man nicht erkennt, wann man mit Überarbeiten aufhören sollte!).
Übrigens: die englische Version dieses Artikels können Sie hier finden | You will find the English version of this article here.
Übrigens: die englische Version dieses Artikels können Sie hier finden | You will find the English version of this article here.
12. Dezember 2015
Rosa Koi
Rosa Koi. NeocolorII auf Aquarellpapier. Dezember 2015
Ich habe vor einiger Zeit einige blaue NeocolorII-Stifte erworben, die künftig von Caran d'Ache nicht mehr angeboten werden. Da liegt es natürlich auf der Hand, die verschiedenen Blautöne auch auszuprobieren.
Zu dem Koi-Fisch habe ich mich durch eine Ausmalseite anregen lassen, habe aber diesmal den Koi freihändig gezeichnet, die endgültige Skizze dann mit Transparentpapier abgepaust und dann auf Aquarellpapier übertragen. Inzwischen finde ich diese Art des Übertragens weitaus angenehmer und auch weniger aufwendig als mit Hilfe einer Fensterglasscheibe (geht nur bei Helligkeit, und in dieser Jahreszeit ist die ja sehr beschränkt) oder eines provisorischen Lichttisches. Zumal es neben der unaufwendigen Handhabung noch einen Vorteil gibt - da die Linien durch die Übertragung mit Graphit nur sehr leicht sind, kann man sie a) sehr gut auszuradieren und b) müssen sie an manchen Stellen auch noch ergänzt werden.
9. Dezember 2015
Der Gelbe Drachen
Ich liebe Drachen. Sie können alles mögliche sein - hilfreich, eng verbunden mit ihren Reitern, tapfer, aber auch bösartig und monsterähnlich.
Ich habe mich hier eher für ein gefährliches, bösartiges Exemplar seiner Gattung entschieden. Als Medium habe ich meine Neocolor II Stifte von Caran d'Ache benützt, auf einem Zeichenkarton in der Größe einer Postkarte. Beim Malen wurde dieser nur an einigen Stellen etwas wellig, im Großen und Ganzen machte er aber die Feuchtigkeit ganz gut mit.
Dieses Mal blieb ich wirklich so lange am Malen dran, bis ich das Gefühl hatte, mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sein zu können. Das ist ja das Gute bei den Neocolor II Stiften - die Farben lassen sich auch nach dem Trocknen noch durch erneutes Befeuchten verändern.
6. Dezember 2015
Blaues Portrait
Es gibt eine Website, die sich "www.posemaniacs.com" nennt und die männliche und weibliche Figuren, Köpfe, Füße und Hände zur Verfügung stellt, die man in beliebige Richtungen drehen kann. Die Köpfe haben keine Haare - die muss man sich dazu denken. Dafür zeigen sie die Anatomie sehr gut, also etwa die Hals- und Nackenmuskulatur.
Als Untergrund benützte ich Zeichenkarton; gemalt habe ich mit meinen Neocolor II Farben und meinen Markern. Das Interessante ist, dass die neocolor-Farben nie richtig trocknen, sondern immer wieder durch das Aufbringen von etwas Feuchtigkeit neu vermalt werden können. Man kann also bespielsweise so lange am Hintergrund herum malen, bis einem die Farben und Farbverläufe gefallen. Hier setzt aber der Zeichenkarton eine gewisse Grenze - man kann ihn nur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit zumuten!
3. Dezember 2015
Eine kleine Fee
Die kleine Fee ist abgepaust, die grünen Blätter so dazugefügt. Koloriert habe ich mit Markern und Farbe, die ich aus den angefeuchteten Anspitzresten der NeocolorII Wachskreiden gewonnen habe.
Als Untergrund habe ich Zeichenkarton genommen, und zwar in Postkartengröße.
Ich hatte schon befürchtet, dass sich der Zeichenkarton wellt, aber da ich relativ trocken gearbeitet habe, war das nicht der Fall.
1. Dezember 2015
Die blaugrüne Kiste
Hier habe ich meine Marker wieder hervorgeholt, und zwar fast alle Rottöne, die ich habe, und sie kontrastiert mit - nein, es ist keine Aquarellfarbe, und es ist auch keine Gouachefarbe, es sind mit etwas Wasser versetzte Anspitzreste meiner Neocolor II Stifte. Was die Menge an Wasser betrifft, variierte ich zwischen einer Minimalmenge, die dann einen sehr dicken, dunkleren Farbauftrag ergibt, und etwas mehr Wasser, mit dem man dann einen eher durchsichtigen Farbauftrag erzielen kann. In beiden Fällen aber - das sieht man an der blauen Kiste - erzeugt man eben keine glatten einheitlichen Farbflächen, sondern lebendige Texturen.
Diesen gegenübeer stehen die eher flachwirkenden ausgemalt wirkenden Formen, bei denen ich mit Markern gearbeitet habe.
Abonnieren
Posts (Atom)
Osterhasen-Schlüsselanhänger
Niedlicher Osterhof Schlüsselanhänger von ullahennig Trotz des Übersetzungsfehlers (es handelt sich natürlich um einen Osterhasen un...
-
This is just a little break from the Series "Pictures of Bavaria". It will be continued with the next post, so I ask you for a bit...
-
A traditional inn There are lots and lots of traditional inns in Bavaria. Every village has got its one or two inns - often big, impressive ...
-
Niedlicher Osterhof Schlüsselanhänger von ullahennig Trotz des Übersetzungsfehlers (es handelt sich natürlich um einen Osterhasen un...

















































