4. Mai 2016

Variationen in Grün


Wieder ein Bild, das im Prozess entstanden ist: Ich habe zwar Linien mit einem blauen Aquarellstift vorgezeichnet, aber die farbige Füllung dieser Linien war nicht im Vorneherein überlegt und geplant. Zwei Dinge spielten für den Prozess des Malens eine Rolle: 
  1. Ich wollte verschiedene Grüntöne abbilden, indem ich Sap Green, eines der dunklen Grüns, mit Ultramarin und Weiß mischte und am Schluss noch einen Tropfen gelbe Acryltinte dazu gab.
  2. Es sollte ein Bild mit sehr dunklen Stellen und einem sehr hellen Teil entstehen; d.h. eines mit interessanten Kontrasten. 
  3. Was ich auch noch testete, war, ob sich eine leere CD-Hülle als Palette eignet - ja, sie eignet sich. Ist die Farbe einmal an- und eingetrocknet, kann man sie problemlos von der Acryl-Unterlage abziehen. Eine CD-Hülle ausgeklappt bietet außerdem mehr Platz als der Deckel eines Joghurtbechers - und ich habe sehr viele CD-Hüllen, die nun einem guten Zweck zugeführt werden können!

1. Mai 2016

Feuerblume



Ich habe für meine Acrylmalereien bisher Aquarellpapier und Acrylpapier benutzt und habe damit angefangen, die Bilder mittels kleiner Clips an die Wände zu hängen. Leider besitzen beide Papierarten die unangenehme Eigenschaft, sich etwas aufzurollen. Es gibt jedoch auch die sogenannten Malpappen, d.h. stabile Kartons, die mit einem Leinwandgewebe überzogen sind. Man kann sie in Künstlerbedarfs-Geschäften in mehreren Größen erwerben.
Am letzten Donnerstag habe ich mir dann so eine Malpappe gegönnt und mich dann am Sonntag hingesetzt und eine Feuerblume gemalt. Ich habe z.T. gute Acrylfarben benutzt (Schmincke Akademie), z.T. namenlose, und Acryltinte.Die verwendeten Farben sind Kadmiumrot, Kadmiumrotorange und Zinnober, sowie einige Tropen schwarzer Acryltinte. Irgendwo habe ich gelesen, dass man zum Malen auch Q-Tips verwenden kann - und da ich neugierig und experimentierfreudig bin, habe ich das ausprobiert. Ja, es geht, für das eher flächige Malen ist ein Pinsel dann aber doch besser.

28. April 2016

Tanzende Seeschlangen


Ist sie nicht erstaunlich, die Vielzahl an Blautönen? Fügt man der Farbe mehr Wasser zu, bekommt man ein sehr transparentes Blau, das ähnlich aussieht wie das, was man mit Aquarellfarben malen kann. Mit dem Unterschied, dass die Acrylfarbe wasserfest auftrocknet und man dann mit einem anderen Blau entweder deckend oder wieder transparent darüber malen kann. Bei dem Hinzufügen von Schwarz muss man höllisch aufpassen und wirklich nur ganz wenig Schwarz nehmen. Andernfalls hat man einen Schwarzton mit Blaustich... Als ich dann am Schluss noch mit der cyanblauen Acryltinte drüber gehen wollte, die Flasche etwas schüttelte, aber bereits schon leicht geöffnet hatte, passierte das gleiche, was auch passiert, wenn man beim Wechseln der Druckertinte nicht aufpasst - ich bekam die Farbe über die Finger anstatt auf meine Plastikpalette. Im folgenden lernte ich, dass durch Einseifen da nicht viel zu machen ist - man muss die Acryltinte förmlich von den Fingern schaben, am besten mit den Fingernägeln, und selbst dann ist das Ergebnis nicht hunderprozentig befriedigend!
Das Bild wurde dann aber trotzdem fertig, und zwar mit der Acryltinte, die man an dem intensiven Blau erkennt.
Und noch ein weiteres Erfolgserlebnis: Ein Bild ist schon gerahmt!

24. April 2016

Ausstellungsvorbereitungen 1

Ich werde auch dieses Jahr zusammen mit Freundinnen und Freunden in Buchow in der Märkischen Schweiz am Tag der langen Nacht von Buckow ausstellen. Letztes Jahr habe ich einfach die Bilder des Vorjahres genommen - ich war zu sehr mit meiner Arbeit an der Universität der Künste ausgelastet, um neue Bilder auszuwählen und die passenden Rahmen zu besorgen.
Dieses Jahr jedoch wird es neue Bilder geben. Meine liebe Freundin Claudia nahm sich gestern die Zeit, um mit mir zusammen durch meine Schnellhefter zu gehen. Da war einiges zusammen gekommen, trotz des Stresses im letzten Jahr.Wir konnten uns relativ schnell (die Betonung liegt auf "relativ") auf die Bildauswahl einigen; nun liegt es an mir, Rahmen zu besorgen (ich habe da schon eine Idee), und nach und nach dann die Bilder zu rahmen. So seltsam es klingen mag - das Rahmen ist für mich eine echte Herausforderung. Wie pflegten meine Eltern immer zu sagen: "Idee gut, praktische Ausführung mangelhaft" oder anders ausgedrückt: meine praktischen Fähigkeiten bedürfen noch sehr der Optimierung. Zum Glück habe ich noch etwas Zeit, auch fürs Üben. Vor zwei Jahren habe ich meine Freundin Claudia bewundert: klick, klick, klick, Rahmen auf, Karton ausgelegt, mit Tesa Röllchen gedreht, selbige auf Bild angebracht, dann auf dem Karton, Bild samt Karton umgedreht, Glas davor, in Rahmen eingelegt, klick, klick klick und fertig ist das gerahmte Bild! Das will ich auch können! Nun denn, auf geht's!

22. April 2016

Rhapsodie in Blau und Grün


Das hier ist ein Mixed Media Bild - gemalt mit Acrylfarben und Acrylic ink. Am Schluss habe ich noch Kontraste mit einem blauen PITT Artist Brush Pen herausgearbeitet.

20. April 2016

Rote Delfine


Hier habe ich etwas probiert, was man so eigentlich nicht machen sollte: Ich habe mit Acrylweiß einen Zeichenkarton für das Malen mit Acryl vorbereitet. Dafür soll man Gesso nehmen. Da ich aber kein Gesso habe und neugierig war, was passieren würde mit zwei Schichten weißer Acrylfarbe, habe ich zur Acrylfarbtube gegriffen. Nun ja - etwas hat es schon geholfen, aber es war nicht optimal, zumal ich die Farbe nicht flüssig genug aufgetragen und damit eine recht grobe Struktur erzeugt habe. 
Ein weiteres Experiment war, dass ich zunächst ein blasses Magenta als Hintergrund verwendet habe, über dem ich dann blaue Acryltinte, mit etwas Weiß vermischt, aufgetragen habe. Das Magenta schaut noch ein bisschen durch. Bei den Fischen habe ich mit der Mischung von Gelb- und Rottönen experimentiert.
Für mich ist dieses Herumexperimentieren und Herumspielen sehr wichtig - auch wenn die Ergebnisse nicht immer hundertprozentig befriedigend ausfallen. Lernen kann ich in jedem Fall etwas dabei!

17. April 2016

Unter der Sonne



Hier habe ich zwei Acrylic ink Farben miteinander gemischt - das Zitronengelb von Schmincke mit dem Magenta von Lukas Illu-Color. Die Linien sind mit einem Staedtler Pigmentliner gezogen (wasserfeste Tinte).
Bei den Zwischenräumen habe ich mit Farbstiften experimentiert.
Das Motiv selbst habe ich mir ausgedacht - ich stellte mir eine Art Hütte aus Bambus vor, durch die von oben die Sonne durchscheint. Nach den vielen Blau-Grün-Bildern war das echt mal ne Abwechslung!

15. April 2016

Heiß und Kalt



Dieses Bild ist mit zwei Farben gemacht - Cyan als Acrylic Ink und Zinnover aus der Farbtube. Ich habe, bevor ich mit dem Malen angefangen habe, ein geometrisches Muster auf das Papier gezeichnet, das ich aber im Laufe des Malprozesses großzügig abgeändert habe.

13. April 2016

Puma


Nach langer Zeit habe ich mal wieder gezeichnet - einen Puma nach einer Bildvorlage. Das Zeichnen kam ja in letzter Zeit zu kurz, einfach weil ich meine Freude an Farben austoben wollte. Ich hatte mir vorgenommen, mehr zu zeichnen, aber seltsamerweise bedeutet Zeichnen jetzt für mich, meine Komfortzone zu verlassen. Und dies, obwohl ich jahrelang der Meinung war, ich "könnte Farben nicht".
Offensichtlich ist das sich Ziele setzen eine Sache - die andere ist die Freude am Kreativtätigsein und der Spaß. Nun ja.

10. April 2016

Grüner Koi


Zusätzlich zu der Acrylic ink habe ich bei dem grünen Koi hier noch mit Farbstiften gearbeitet. Die Acryltinte hinterlässt eine sehr glatte Oberfläche, auf der die Farbstifte geradezu hin und her gleiten. 
Für das Wasser im Hintergrund habe ich die Nass-in-Nass-Technik angewendet: mit einem sauberen Pinsel habe ich auf das Aquarellpapier Wasser aufgetragen und dann die Farbe mit einem anderen Pinsel. Solange die Farbe noch feucht ist, kann man scharfe Ecken problemlos verwischen. Hier kann man auch gut in Schichten arbeiten, ähnlich wie mit Aquarellfarben, jedoch mit dem Vorteil, dass die Acryltinte sich, wenn sie einmal getrocknet ist, durch Wasser nicht mehr anlösen lässt.

7. April 2016

Zelt im Sturm



Hier habe ich mich mit den drei Acrylic Ink Farben Rot, Gelb und Schwarz versucht, und zwar in wechselnder Verdünnung. Ausgangspunkt für das Bild waren geometrische Formen, aus denen sich dann so etwas wie ein Zelt im Sturm herausbildete. Am Schluss fügte ich dann mit meinem Staedtler-Pigmentliner ornamentale Verzierungen an. 

5. April 2016

Blaues Veilchen


Am Anfang war das Veilchen mit den zwei Blättern. Ich zeichnete das Motiv zunächst auf Makulatur-Papier, d.h. Papier, das bereits auf einer Seite bedruckt war. Als ich mit der Skizze zufrieden war, übertrug ich sie auf Transparentpapier, und von da aus dann auf mein "richtiges" Aquarellpapier. Warum der Umweg über das Transparentpapier? Nun, auf diese Weise habe ich eine saubere Vorlage, die ich zum einen beliebig über einen Kopierer vergrößern oder verkleinern kann und die ich dann immer wieder neu benutzen kann, z.B. wenn ich andere Farbkombinationen oder Kompositionen verwenden will.

Ich versuchte dann, mit Hilfe von Magenta und Cyan eine Art Lila zu mischen, hätte aber, wie man sieht, gut noch den Rotanteil erhöhen können. Das Grün der Blätter ist mit Permanentgrün gemalt, die Landschaft im Hintergrund mit verdünntem Permanentgrün und dazwischen gestreuten Farbstiftaufträgen, der Himmel mit verdünntem Cyan. 

Als das Ganze soweit fertig war, hatte ich immer noch das Gefühl, dass irgendetwas fehlte. Ich beschloss also, mit meinem Pigmentliner von Staedtler lockere Linien einzufügen. Zur Sicherheit habe ich aber vor diesem Schritt einen Scan des Bildes gemacht. So hatte ich wenigstens etwas, falls ich das Bild "versaute".

3. April 2016

Rechtecke in Regenbogenfarben


Ich benütze gerne geometrische Formen, wenn ich Farbmischungen ausprobieren will. Hier habe ich außer Schwarz alle meine Acrylic Ink Farben eingesetzt: Magenta, Cyan und das Zitronengelb. Die grünen Flecke sind das Ergebnis des Übereinanderlegens von Gelb und Blau. Am Schluss habe ich dann noch die Formen mit einem Staedtler Pigmentliner dekoriert - mit Linien und Kringeln.

31. März 2016

Dschungelgeheimnis


Hier habe ich mich am Mixen von Grüntönen versucht - mit Cyan und Lemon Yellow. Dabei habe ich den Fehler gemacht, das Cyan in das Gelb zuträufeln, und nicht umgekehrt - was dazu führte, dass ich mehrmals Gelb nachtropfen musste, bis ich einigermaßen grün aussehende Farbtöne erreichte. Die roten Farbtupfer habe ich mit einem alkoholbasierten Marker hinzugefügt und am Schluss noch Linien mit meinem Staedtler Pigmentliner gezeichnet.

30. März 2016

Feuer und Eis


Dies ist das zweite Bild, das ich mit meinen Acrylic inks gemalt habe. Zu Anfang des Malprozesses hatte ich kein bestimmtes Ziel vor Augen, sondern wollte verschiedene Farbkombinationen von Magenta und Cyan mit verschiedener Farbintensität ausprobieren. Dabei habe ich davon profitiert, dass diese Farben wasserfest auftrocknen und übermalt werden können, ohne dass sich die Farbe, die zunächst aufgetragen wurde, wieder anlöst. Gestaltet man den zweiten Farbauftrag mit mehr Wasser etwas durchsichtig, so lassen sich Farbkombinationen erzielen.
Je mehr ich an dem Bild malte, umso deutlicher nahm eine bestimmte Vorstellung vor meinem inneren Auge Gestalt an: die von feurigen Lavaströmen, die einen eisigen, steinigen Berg hinunterströmen.

27. März 2016

Ein neues Abenteuer: Acrylic ink


Raute. Acrylic ink auf Aquarellpapier

Bis vor einigen Tagen hatte ich noch nie was von Acrylic ink gehört. Acrylic ink wird hauptsächlich bei Airbrush-Arbeiten verwendet, aber man kann sie auch mit der Feder oder dem Pinsel verwenden. Sie ist lichtecht und trocknet wasserfest nach dem Auftragen auf.

So weit so gut. Meine Neugierde war geweckt, aber natürlich gingen mir Gedanken durch den Kopf wie "Du hast doch schon so viel Malsachen, brauchst du dieses Zeug wirklich?" Also beschränkte ich meine Neugier erst mal auf das Ansehen von entsprechenden YouTube-Videos. Dann kam die Woche vor Ostern, und ich beschloss, mir einfach ein Ostergeschenk zu machen. Ich kaufte vier kleine Fläschchen mit Pipetten im Deckel, und zwar die Farben Cyan, Magenta, Zitronengelb und Schwarz und trug meine Beute freudig gespannt nach Hause.

Dann dauerte es doch zwei Tage, bis ich tatsächlich mit den Farben malte, und zwar zunächst nur mit Cyan und Zitronengelb. Je nach zugefügtem Wasser verändern sich die Blautöne; und natürlich lassen sich mit ein klein wenig Blau und mehr Zitronengelb auch sehr schöne Grüntöne mischen. Die Farben lassen sich problemlos in die Palettennäpfe eintropfen und dann mit dem Pinsel auftragen. Da sie wasserfest antrocknen, konnte ich problemlos die hellen Stellen übermalen. Ganz am Schluss fügte ich noch die schwarzen Linien mit meinem Staedtler pigmentliner dazu.
Kurzum - ich bin begeistert!

23. März 2016

Goldene Tafeln



Dieses Mal griff ich auf meine Acrylfarben zurück, mit dem Ziel, Farbmischungen auszuprobieren und das genauere Malen mit dem Pinsel zu üben. Allerdings ist der Hintergrund, auf dem diese goldenen Tafeln liegen, mit den Colorex-Farben gemalt.
Ich hatte ja immer die Meinung vertreten, Acrylfarben seien eher nicht so meine Sache, aber ich fange an zu glauben, dass sich das ändern könnte. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, sie doch nicht mehr ganz so links liegen zu lassen...

20. März 2016

Grüne Lianen


Ich hatte mal wieder Lust auf ein abstraktes Bild, und zwar ein monochromes. Dieses Mal wählte ich die Farbe grün und trug sie in verschiedenen Helligkeitsstufen auf (ach ja, ich hab's vergessen: Das Medium ist wieder Colorex-Tinte). Ich mischte das Grün mit Schwarz und Gelb, z.T. auch mit Blau.

Ich finde die Farben wunderschön - der einzige Wermutstropfen ist, dass sie nicht lichtbeständig sind und im Sonnenlicht mittelfristig verblassen werden. Die Colorex-Tinten haben ja keine Pigmente als Grundlage, sondern Farbstoffe. Sie verhalten sich daher ähnlich wie die alkoholbasierten Marker (Copics, Shin Han Touch Marker u.ä.. 

18. März 2016

Ring aus Steinen

Ich habe ein weiteres Fläschchen meines Colorex-Starter-Sets aufgemacht - dieses Mal war die Farbe "Springgreen" (Frühlingsgrün) dran, ein sehr intensives Grün, wie man deutlich sieht. Ich habe es dann noch mit Gelb überzogen. Für den Ring aus länglichen Steinen war noch etwas Magenta da, das ich ebenfalls mit Gelb überzog. Dann nahm wieder meine Experimentierfreude überhand, und ich griff zu der Palette mit den Farbresten, die ich aus den Anspitzresten meiner Neocolor II Stifte produziert hatte. Und siehe da, selbst nach einigen Wochen war die Farbe immer noch kräftig! Das Ganze zeigt, dass man sehr gut verschiedene wasserlösliche Medien miteinander kombinieren kann!

16. März 2016

Troll


Wie man unschwer erkennen kann, ist dieser Troll eine Version des kleinen rosafarbenen Monsters. Der kleine Kerl hat einen Kopf und ein Gesicht bekommen, und trägt jetzt Hemd und Hose. Dennoch ist die Pose dieselbe. 
Außerdem habe  ich hier die Farbe "Gelb" ins Spiel gebracht (d.h. ich habe das kleine Fläschchen Gelb, das im Starter-Set war, geöffnet) und sie mit Magenta gemixt. Dadurch entsteht ein schöner Rotton. Die Felsen habe ich ebenfalls in rot und gelb eingefärbt, fand aber doch die Farben etwas zu schreiend und unnatürlich. Kurzerhand griff ich mir eine Tube Indisch-Rot Tempera, drückte ein klein bisschen Farbe aus der Tube in ein kleines Plastikgefäß und vermischte sie in diesem Gefäß mit Wasser. Das Resultat ließ sich dann problemlos mit einem Pinsel auftragen, mit dem Ergebnis, dass aus dem schreienden Gelb-Rot ein angenehmeres aber immer noch intensives Orange-Braun-Rot wurde. Interessant, nicht?

13. März 2016

Diamant in Blau und Pink



Dieses Mal sind die Grundfarben Ultramarin dunkel von Ecoline und das gute alte Magenta von Colorex. Ziel war, mit Verläufen zu experimentieren. Dazu habe ich zwei Pinsel benutzt - einen Wassertankpinsel zum Auftragen der Farbe und einen Aquarellpinsel, mit dem ich klares Wasser aufnahm und damit die aufgetragene Farbe verwischte. Mit diesem Pinsel habe ich auch die Stellen, auf die ich Farbe auftrug, vorher etwas angefeuchtet. 
Bemerkenswert ist, dass es sich bei dem Magenta noch um Restfarbe vom Tag zuvor handelte und ich die blaue Farbe aus dem Deckel des Fläschchens entnahm, das ich zuvor leicht geschüttelt hatte. Ich bin immer wieder verblüfft, wie kräftig diese Aquarelltinten /-tuschen sind und wie wenig man davon braucht.

10. März 2016

Kleines Rosa Monster


Dieses kleine rosa Monster ist dem kleinen blauen Monster ähnlich, das ich im vergangenen Dezember gemalt habe. Ihr könnt es hier sehen:
Die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr: Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mehrere dieser kleinen Kerlchen zu produzieren, wobei sie in Kleinigkeiten von einander abweichen: in der Kleidung, Farbe, Haar, Augen etc. 
Technisch gesehen mache ich das so: Ich pause das Original ab, nehme dann auf dem Transparentpapier die gewünschten Änderungen vor und übertrage dann wieder das Ergebnis entweder per Fensterscheibe oder provisorischem Lichttisch auf das Aquarellpapier. 
Das gibt mir die Möglichkeit, mit Veränderungen zu experimentieren, die sowohl die Zeichnung wie auch die Farbgebung betreffen. 

8. März 2016

Koi in Orange



Hat man sich neue Farben gekauft, wird sehr stark empfohlen, sogenannte "colour-charts", also Farbtabellen anzulegen, in denen man die gemischten Farbtöne festhält. Ich bin kein Freund solcher formalisierten Tabellen, möchte aber schon gerne wissen und auch dann festhalten, welche Farben bestimmte Mischungen ergeben. Deshalb habe ich mir - inspiriert durch Bilder, die die Mischungen für Copics veranschaulichen - folgendes Vorgehen überlegt: 
Ich pause auf Transparentpapier dafür geeignete Zeichnungen durch und erstelle so quasi aus einer Zeichnung mehrere Malvorlagen. Diesen Koifish habe ich z.B. schon mal mit Farbstiften koloriert; im aktuellen Fall verwendete ich die Colorex-Farben Magenta, Orange Mars und Sepia. 
Beim Durchpausen verfolge ich noch ein zweites Ziel: ich spiele mit der Vorlage herum und verändere sie an bestimmten Stellen. Bei diesem Bild habe ich die Form der linken Flosse verändert und alles andere gleich gelassen. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass ich beim nächsten Mal die Krümmung der Schwanzflosse verändere usw. 

6. März 2016

Ausgang nach Nirgendwo


Geht es euch auch so, dass ihr ein Bild malt, gar nichts besonders dabei im Sinn habt, und dann das fertige Bild anschaut und es dann eine bestimmte Bedeutung für euch hat?

Als ich dieses Bild malte, ging es mir eigentlich nur darum, zu schauen, was passieren würde, wenn ich meinem Colorex-Magenta ein bisschen Schwarz (Ivory Black) dazufügen würde. Das Ergebnis seht ihr hier - Dunkelviolett /-lila. Als ich das fertige Bild vor mir sah, sah ich ganz deutlich eine enge Höhle mit Säulen vor mir, und einem schwarz-violetten Loch, das einen Ausgang darstellen könnte, oder einen Übergang in einen noch dunkleren Raum, also einen Ausgang nach Nirgendwo.

3. März 2016

Nur zwei Farben


Als Abonnentin des Newsletters von Dover Publications bekomme ich Zugang zu kostenlosen Ausmalseiten, die ich mir dann ausdrucken kann. Diese hier hatte ich mir auf ganz normalem Kopier-Papier ausgedruckt, um sie später mit meinen Aquarellstiften auszumalen.
Da ich im Moment ja so von meinen flüssigen Wasserfarben Colorex und Ecoline begeistert bin, dachte ich mir: wenn Aquarellstifte gehen, warum dann nicht Colorex? Und zwar nur zwei - Magenta und Cyan. Ich wollte wissen, welche Farbnuancen ich durch Mischen erzeugen kann.
Das Ergebnis sieht man hier. Das Papier hat zwar ein bisschen gelitten, aber die Farben finde ich trotzdem sehr schön - verschiedene Blautöne (durch Zugabe von magenta kann man den leichten Türkiston von Cyan etwas wegnehmen, und auch verschiedene Rot- bzw. Violett-Töne.

1. März 2016

Blaues Schneckenhaus



In diesem Bild arbeitete ich mit zwei verschiedenen flüssigen Aquarellfarben - einmal den "Colorex"-Farben von Pebeo, genauer gesagt, der Farbe Magenta, und mit Ultramarin dunkel von Ecoline. Ecoline habe ich entdeckt, als ich schon mein Starter-Set der Colorex-Farben gekauft hatte. Sie wird in eckigen Fläschchen angeboten, die mehr an Tintenfässer erinnern, und ist mit 3 Euro erheblich billiger als das Colorex-Fläschchen.
Hier habe ich mich am Mischen der zwei Farben versucht - wie man sieht, bekommt man mit zwei Farben einen erstaunlichen Farbreichtum hin. Freilich muss ich zugeben, dass die Mischergebnisse nicht immer gewollt waren - hier muss ich noch mehr experimentieren. Zeitweise läuft das ab wie beim Kochen oder in der Chemie-Stunde - ein Tropfen hiervon auf den Tropfen von der Farbe, nein, das ist es noch nicht, also ein bisschen mehr von dem usw. Macht sehr viel Spaß!

28. Februar 2016

Vogel mit Heckenrosen


Zusätzlich zu meinen Aquarellstiften (Albrecht Dürer von Faber-Castell) verwendete ich hier meine Stabilo68 Filzstifte, die sich ebenfalls mit Wasser aktivieren lassen, was dann sehr intensive Farbtöne ergibt. 

25. Februar 2016

Lila Explosion


Lila Explosion. Colorex Aquarelltinte auf Aquarellpapier

Heute habe ich es getan - ich habe mir ein Starter-Set Colorex-Farben von Pebeo gekauft. Das sind flüssige Aquarellfarben, die in kleinen Fläschchen angeboten werden. Man bekommt im Starter-Set drei Pipetten mitgeliefert, mit denen man die Farbe aus den Fläschchen und dann auf die Palette bringt. 

Hier habe ich Magenta und Cyan genommen, gemischt, Wasser dazugefügt, kurzum - herumexperimentiert. Je mehr Wasser man hinzufügt, umso heller und transparenter werden die Farben. Man kann sie auch direkt aus dem Fläschchen verwenden, aber dann sind sie sehr dunkel.
Aufgetragen habe ich die Farben mit meinem Wassertank-Pinsel.

Nach diesem ersten Versuch habe ich Lust darauf, weitere zu unternehmen. Der einzige Nachteil ist, dass diese Farben nicht lichtecht sind. Wenn ich die Bilder also ausstellen oder an meine eigene Wand hängen will, muss ich sie fixieren mit einem UV-Filter-Spray. Aber das ist noch lange hin - zunächst habe ich einfach nur Spaß!

23. Februar 2016

Bunte Libelle


Ich fand das Ausmalbild dieser Libelle auf einer Website mit frei zur Verfügung stehenden Libellen und anderen Insekten. Dieses Mal stellte ich mit klopfendem Herzen (Druckerstau, Druckerstau!) meinen Drucker auf die Probe und ließ ein Blatt Zeichenkarton durchlaufen - nicht den ganz dicken, aber immerhin einen, der nicht so empfindlich auf die angefeuchteten Aquarellstiftfarben reagieren würde wie normales Kopierpapier. Und siehe da - er nahm den Zeichenkarton anstandslos!

Mit dem Ausmal-Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden, aber da ist doch eine Sache, die mich im Nachhinein stört und die ich so nicht mehr machen würde - der dunkelbaue Fleck auf dem Rücken der Libelle. Er stellt einen zu großen Kontrast zu den übrigen Farben da.

21. Februar 2016

Grüne Türmchen



Hier habe ich ein weiteres Experiment angestellt (ich liebe Experimente!): Aquarellstifte kurz in Wasser eingetaucht (ganz leicht, nur eine kleine Berührung) und dann die Farbe auf Acrylpapier aufgetragen.
Diese Methode frisst natürlich die Stifte förmlich auf - aber ich wollte erstens wissen, ob die Kombination von Aquarellstiften und Acrylpapier überhaupt funktioniert und dann zweitens wie. Außerdem habe ich hierfür zum größten Teil die preiswerten Mondeluz-Aquarellstifte von Koh-i-Noor verwendet.

18. Februar 2016

Die Rosen-Feen


Die Ausmalvorlage für die Rosen-Feen habe ich auf Pinterest gefunden. Da ich ein Faible für das Fantastische  und damit auch für Feen habe, konnte ich nicht widerstehen. Dieses Mal habe ich meine Aquarellstifte zunächst "trocken" verwendet und bin dann mit den angefeuchteten Q-tips drüber gegangen. An einigen Stellen habe ich die Aquarellstifte kurz in den Wassertropfen getaucht und dann die feuchten Pigmente direkt aufgetragen. Damit lassen sich sehr gut Schattierungen erzeugen.
Bei dem vielen Grün wurde mir dann klar, dass ich doch vielleicht meine Grüntöne noch ergänzen könnte und habe dann immer wieder auf meine Faber-Castell-Farbtabelle geschaut. 
Ich kenne ja einen Ort, wo man diese Stifte relativ preisgünstig erwerben kann - zufälligerweise lässt sich dieser auch bequem auf dem Rückweg von der Arbeit ansteuern. Nun ja...

16. Februar 2016

Farbenglück


Mir stand mal wieder der Sinn nach einem abstrakten farbenfrohen Bild. Die Linien waren schnell auf Zeichenkarton geworfen, und dann begann der Spaß des Ausmalens mit meinen Aquarellstiften. Die Stiftspitze kurz an den Wassertropfen gehalten und dann die Farbe aufgetragen - das Ergebnis ist sogar nicht aquarellig! 

14. Februar 2016

Lila Blumen


Wie schon einmal erwähnt: Das Ausmalen von sogenannten "colouring pages" ist zu einem fixen Bestandteil meiner künstlerischen Praxis geworden. Es wirkt nicht nur sehr entspannend nach einem harten Arbeitstag, sondern es schärft auch das Bewusstsein für Farbe, Farbübergänge und generell den Umgang mit meinen Aquarellstiften. Diese Vorlage habe ich auf Pinterest gefunden. Vielen Dank dem unbekannten Künstler, der sie gestaltet hat!

11. Februar 2016

Bärenkopf - finale Fassung

Hier der Bärenkopf in der finalen Fassung. Hier habe ich an den meisten Stellen die Aquarellstifte trocken aufgetragen und dann mit dem q-tip verwischt. An einigen Stellen habe ich aber auch die Aquarellstifte kurz in einen Tropfen Wasser getaucht und dann damit Akzente gesetzt - etwa um das Auge herum und unter den Ohren.

9. Februar 2016

Das Blumen-Ei


Als ich die Malvorlage für dieses Ei auf Pinterest sah, wusste ich, dass ich es ausmalen musste - das Ei ist ein Symbol des Frühlings (Ostern ist in acht Wochen!). Der Frühling liegt ja auch schon in der Luft - in Form von Haselpollen, was mir als Pollenallergikerin natürlich auf der einen Seite sehr lästig ist, auf der anderen Seite freue ich mich aber über diese ersten Zeichen des Vorfrühlings!

7. Februar 2016

Work in Progress - Bärenkopf

Nun wird sich jeder fragen: Wozu die Linien? Nun, ursprünglich hatte ich mal vor, einen Zentangle-Bärenkopf zu gestalten, deshalb die geinkten Linien. Als ich aber dann die Linien kolorierte, lief es immer mehr auf einen - wenn nicht realistischen, aber doch semirealistischen Bärenkopf hinaus. Ich tröste mich damit, dass man die Linien dann eh nicht mehr do deztlich sehen wird. ...

Das Ganze ist mit Aquarellstiften auf Zeichenkarton gemalt. Je länger ich jetzt mit den Stiften arbeite, umso mehr frage ich mich, wie diese so lange unbeachtet in ihren Schächtelchen liegen konnten. Ich finde es faszinierend, was man alles mit diesem medium gestalten kann!

4. Februar 2016

Karussellpferd

Als ich die Ausmalseite mit dem Karusselpferd sah, konnte ich nicht widerstehen - ich musste sie ausdrucken und mich mit meinen Aquarellstiften hier austoben. Blaue Pferde sind natürlich völlig unrealistisch, aber ich hab's eh mit dem Realismus nicht so. 

Die Farbe "Blau" steht ja für Romantik und Mysteriöses. Es handelt sich hier also gewissermaßen um ein Traumpferd, das tagsüber an seine Karusselstange gefesselt ist, nachts aber sich davon befreien kann und durch die dunklen Straßen galoppiert.

2. Februar 2016

Rote Tulpe


Rote Tulpe. Aquarellstifte auf Zeichenkarton

Als ich kürzlich meine restlichen Zeichenkarton-Blätter durchzählte, stieß ich auf eine schon ziemlich alte Bleistiftzeichnung - eine Tulpe. Da ich meine Aquarellstifte auch vor kurzem wiederentdeckt hatte, beschloss ich, die Zeichnung mit eben diesen Stiften zu kolorieren (in diesem Zusammenhang könnte man auch von "malen" sprechen). Irgendwie ist es schon befriedigender, eigene Werke zu kolorieren / malen, aber dies ist auch eine Zeitfrage, denn das Entwerfen von Motiven und das Ausarbeiten nimmt einige Zeit in Anspruch, die ich unter der Woche nicht häufig habe.
Ich tröste mich auch damit, dass auch das Ausmalen fremder Zeichnungen / Lineart einen nicht unbeträchtlichen Lerneffekt hat, was Farbgefühl und auch den Umgang mit Stift, Wasser und Q-tip betrifft. ...

30. Januar 2016

Abstraktes Regenbogenfarben-Rad

 Sie schlumnerten lange in meiner Kiste mit Kunstmaterialien vor sich hin, aber jetzt habe ich sie wieder zum Leben erweckt - meine Aquarellstifte! Ich wusste schon gar nicht mehr, welche Farben ich hatte - und war dann doch positiv überrascht.

Ich tendiere ja dazu, Medien nicht gerade so zu benutzen, wie sie benutzt werden sollten. Man soll die Aquarellstifte nur wenig in Wasser tauchen und mit den kräftigen Farben sparsam umgehen. Ach was! Ich liebe eben kräftige, ausdrucksstarke Farben! Ich bin aber dazu übergegangen, nur ganz wenig Wasser aus einem Tropf-Fläschchen auf meine Palette zu tropfen und die Stifte dann nur ganz leicht und nur ganz kurz mit dem Wassertropfen in Verbindung zu bringen - das reicht auch schon, um diese kräftigen Farben zu erzeugen. Was mich freut, ist, dass man - oder zumindest ich - keinen Unterschied zwischen den hochklassigen Farben der Albrecht-Dürer-Stifte und den preiswerten Mondeluz.-Stiften der Firma Koh-i-Noor erkenne.

Wer sich über die Struktur des Hintergrundes wundert . nun ich habe die Lines auf ganz normalem Kopierpapier ausgedruckt, und das hat sich ein wenig gewellt, Nun ja....

28. Januar 2016

Fisch mit goldenem Ball

Wie man unschwer erkennen kann, gibt es gewisse Ähnlichkeiten mit dem Fisch in meinem letzten Blogpost. Ich habe quasi eine Kopie mit Änderungen erzeugt, indem ich Transparentpapier über die erste Version gelegt habe und auf diesem Papier die Änderungen direkt eingezeichnet habe. 
Dann habe ich wieder mal meinen provisorischen Leuchttisch in Betrieb genommen und die neue Zeichnung auf Zeichenkarton übertragen. 

Dieses Verfahren scheint mir gut dafür geeignet zu sein, mit Varianten herum zu spielen, die dann dem Wesen einen anderen Charakter verleihen - Anordnung der Augen und der Pupille, der Arme, Änderung von Flossen. 

26. Januar 2016

Fischfrau


Bei der Bildersuche über Google kann man Stunden verbringen, und als ich das Wort "Fish" eingab, stieß ich auf hunderte von Photos wunderbar exotisch-farbiger Fische. Dadurch animiert beschloss ich, eine eigene Fisch-Figur ins Leben zu rufen - eine bunte Fischfrau mit großen Augen, roten Lippen und zwei Armen. Als Körperschmuck trägt sie blaue, grüne und rote Punkte, die ich mit meinen Stabilo-Finelinern auf ihren Körper gezaubert habe. 

24. Januar 2016

Pferd im vollen Lauf - finale Version



Dies ist die finale Version des Pferdes in vollem Lauf. Ich muss zugeben, dass die Hufe eindeutig ein Schwachpunkt sind (ich habe auch von Künstlern gehört, die die Pferde in hohem Grass darstellen, damit sie sich nicht mit dem Zeichnen oder Malen der Hufe herumplagen müssen). Ich habe mir jedoch vorgenommen, in den kommenden Wochen daran zu arbeiten - genügend gute Vorlagen gibt es ja.

21. Januar 2016

Grüne Krautfee


Es gibt auf deviantart eine Gruppe, die sich "color-me-club" nennt und die eine Fundgrube für lineart zum Kolorieren ist. Da es sich bei dieser Fee um so was wie eine Gemüse- oder Krautfee (Kohl-Fee?) zu handeln scheint, bot es sich an, hier alle Grüntöne zu verwenden, die mir zur Verfügung stehen. (Das ist dann übrigens so ein Moment wo man sich wünscht, mehr davon zu haben - aber leider ist auch in Berlin der Künstlerbedarfs-Laden nicht eben um die Ecke).

20. Januar 2016

Pferd im vollen Lauf

Eines meiner Kunstziele für das Jahr 2016 ist es, Pferde besser zeichnen und auch mit Farbstiften besser malen zu können. Ich habe ein Buch mit dem Titel "Draw 50 horses" (Zeichne 50 Pferde), mit 50 Vorlagen, die ich mindestens einmal, optimalerweise aber mehrmals bis Ende des Jahres gezeichnet haben will. 

Hier habe ich zunächst eine grobe Skizze erstellt und diese dann auf Transparentpapier verfeinert und dann auf Zeichenkarton übertragen und geinkt. Die Anatomie ist nicht ganz richtig - die Hufe sind fürchterlich, und das Pferd ist in der Mitte zu kräftig, der Kopf eventuell etwas zu klein. Ich wollte mich aber nicht allzulange mit dem Zeichnen aufhalten, denn es geht mir auch darum, den Körper des Pferdes mit meinen Buntstiften herauszuarbeiten. Wie man sieht, sind bestimmte Teile des Pferdes noch nicht fertig (z.B. die Vorderfüße, und auch die Hinterbeine müssen noch mehr herausgearbeitet werden.

18. Januar 2016

Koi Nr. 3

Nachdem ich mit dem Einhorn den Focus aufs Schattieren und die Farbauswahl gelegt hatte, wollte ich wieder zurück zum Selbst-Zeichnen und dann Kolorieren. Da ich immer noch von den Koifischen fasziniert war, wählte ich wieder einen Koifish als Motiv.

16. Januar 2016

Das Einhorn

Einhorn. Polychromos-Farbstifte auf Zeichenkarton

Ich liebe Fantasygestalten, und ich liebe Pferde. Also habe ich mir die Malvorlage für das Einhorn ausgedruckt, sie per Durchdrücken auf meinen Zeichenkarton übertragen und nahezu alle meine blauen Polychromos-Stifte dafür verwendet. Eines meiner Zeichnen-Ziele ist es, eigene Malvorlagen mit Pferden zu erstellen, und dafür ist das Durchdrücken durchaus eine gute Übung, weil man dadurch ein Gefühl für Größenverhältnisse bekommt.

Und ich bin immer noch fasziniert, wie gut das Verwischen der Farben mit Baby-Öl klappt! Endlich kann ich meine Vorliebe für kräftige Farben und fürs Detail miteinander verbinden!

12. Januar 2016

Blauer Koi

Ich weiß nicht, ob es überhaupt blaue Koifische gibt - aber das war mir beim Malen ziemlich egal. Ich wollte mit meinen Blautönen herumspielen, mehr nicht. Ich liebe die Farbe blau - und gibt es nicht wunderbar verschiedene Blaus? Und dieses Mal habe ich mich an ein größeres Format herangetraut - eine DIN A4 Seite Zeichenkarton.

10. Januar 2016

Die Frau in Rot


Für den Monat Januar habe ich den Schwepunkt meiner künstlerischen Aktivitäten auf das Malen mit Farbstiften gelegt und wechsle hierbei zwischen eigenen kolorierten Zeichnungen und dem Ausmalen von Malvorlagen aus dem Internet ab. Hier handelt es sich um eine Malvorlage, die ich von Pinterest heruntergeladen habe, um den Umgang mit verschiedenen Rottönen zu üben.
Den Kreis hinter dem Kopf der Frau in Rot habe ich mit meinen Stabilo-Finelinern koloriert - das Design ist so kleinteilig, dass ich es mit den Buntstiften nicht geschafft hätte.

8. Januar 2016

Rosa Koi Nr. 2

Koi. Polychromos-Buntstifte auf Zeichenkarton

Nach dem Ausmalen einer Malbuch-Seite mit Buntstiften und Babyöl hatte ich Lust darauf, selbst zu zeichnen und dann das Gezeichnete auszumalen. Ein Koifisch kam mir in den Sinn, Ich hatte ja schon mal einen ähnlichen Koifisch gemalt, und zwar mit NeocolorII-Farben. Das Ergebnis können Sie hier sehen.
Mit Buntstiften lässt sich ganz anders malen als mit den NeocolorII-Farben und einem Pinsel. Hier habe ich mal meine Rottöne ausprobiert. Da die Polychromos-Stifte auf Ölbasis hergestellt werden, lassen sie sich besonders gut mit Öl vermalen (Die Firma Faber-Castell empfiehlt Baby-Öl!).

5. Januar 2016

Blaue Fee


Einerseits wird das Ausmalen von Malbuch-Seiten nicht gerade für eine künstlerische Aktivität gehalten. Andererseits kommen hier in Deutschland immer mehr Malbücher für Erwachsene auf den Markt, und Psychologen betonen die therapeutische Wirkung des Ausmalens: Es mindert den Stress, versetzt die Leute in einen Zen-Zustand und was auch immer.
Für mich aber ist es eine Tätigkeit, die mich im Umgang mit meinen Farbstiften weiter bringt. Ich kann mich voll und ganz auf die Farbe konzentrieren - hier z.B. auf verschiedene Blautöne. Hier ist nämlich eine ganze Farbpalette enthalten: Ultramarin, kobaltblau, Blauviolett, Delfter Blau. Als Blendmittel habe ich wieder mein geliebtes Babyöl verwendet, und zwar mit q-tips und eben nicht mit einem Pinsel aufgetragen.

3. Januar 2016

Lady mit Kapuze


Lady mit Kapuze. Farbstifte auf Zeichenkarton

Ich bin lange der Frage nachgegangen, wie man zum einen die Farbstifte kräftiger auf dem Untergrund wirken lässt und zum anderen schöne Farbübergänge erzeugt. Ich hab's mit Alkohol probiert - der war dann so schnell verflogen, dass ich ständig am Eintauchen und Drüberwischen war. Jetzt habe ich eine für mich ideale Art und Weise gefunden: Ich habe etwas Babyöl in einen kleinen Behälter abgefüllt und benütze q-tips zum Auftragen.
Ein erstes Ergebnis sieht man hier . ein Frauenportrait mit Kapuze.


Osterhasen-Schlüsselanhänger

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